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Zehn Jahre Schenkenberger Kirche

Jubiläum für Gotteshaus Zehn Jahre Schenkenberger Kirche

Jubiläum für ein Gotteshaus: Die Schenkenberger Kirche ist zehn Jahre alt. Mit einem besonderen Gottesdienst gedachten die Einwohner gemeinsam mit dem Superintendenten Thomas Wisch der Einweihung. Im Gottesdienst wurde all den Menschen gedankt, die sich mit ihren Planungen, Spendenaufrufen und tatkräftiger Hilfe für das Projekt eingesetzt hatten.

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Superintendent Thomas Wisch hielt zum Festgottesdienst in Schenkenberg die Predigt

Quelle: Christine Lummert

Schenkenberg. Im evangelischen Kirchenkalender war jetzt der so genannte Sonntag Jubilate. Für die Gemeinde der Kleinen Kirche in Schenkenberg war es mit dem gefeierten Festgottesdienst am Sonntagnachmittag wirklich ein Grund zum Jubilieren und zum Erinnern an den langen Weg zu ihrer neuen Kirche.

Im März 2006 wurde das neue Gotteshaus neben dem Friedhof eingeweiht und den Schenkenberger evangelischen Christen als Mittelpunkt für das Leben in ihrer Gemeinde übergeben. Damals hielt Bischof Wolfgang Huber die Predigt und begann seine Worte mit dem Satz: „Ein Traum geht in Erfüllung.“ Zum zehnjährigen Jubiläum am Sonntag war mit Thomas Wisch, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg, wieder ein Gast zur Predigt eingeladen, der hervorhob, mit welchem Einsatz sich die Gemeinde darum bemüht hatte, eine neue Kirche zu bauen, in der alle Menschen zum Gottesdienst Platz haben.

Der Superintendent und Christiane Klußmann, die Pfarrerin in der Lukasgemeinde Jeserig, die auch für Schenkenberg zuständig ist, waren vor zehn Jahren noch nicht dabei, aber nach dem Gottesdienst war bei einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen noch einmal für alle genug Gelegenheit sich zurück zu erinnern, Geschichten auszutauschen und Fotos aus der Vergangenheit anzuschauen.

Zum Einweihungsgottesdienst kamen 2006 so viele Menschen, dass es fast so schien, als sei die Kleine Kirche doch zu klein geraten. Einige der 250 Teilnehmer fanden damals keinen Sitzplatz, aber im Alltag der Gemeinde haben sich die Dimensionen der Kirche bewährt. „Wenn man das Schenkenberger Gotteshaus mit den anderen Kirchen in der Region vergleicht, fällt einem nicht nur das Alter des Gebäudes als Unterschied und Besonderheit auf“, sagte Superintendent Wisch in seiner Predigt. „Hier ist alles unter einem Dach – der Gemeinderaum, in dem sich die Kinder treffen oder der für Sitzungen des Gemeindekirchenrates und einmal im Jahr auch vom Kreiskirchenrat genutzt wird, die Küche, in der Feste vorbereitet werden – und bei allem ist immer der Altar in Reichweite.“

Im Gottesdienst wurde all den Menschen gedankt, die sich jahrelang mit ihren Planungen, Spendenaufrufen und tatkräftiger Hilfe dafür eingesetzt haben, dass das Schenkenberger Gotteshaus in seiner heutigen Form entstehen konnte und so ein Ort geschaffen wurde, an dem bei Hochzeiten, Taufen und Konfirmationen gefeiert und bei Beerdigungen in würdigem Rahmen getrauert werden kann.

Von Christine Lummert

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