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Brandenburg/Havel Zehn Kameras senden an 700.000 Zuschauer
Lokales Brandenburg/Havel Zehn Kameras senden an 700.000 Zuschauer
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00:31 09.05.2015
Genauso voll wie beim Gottesdienst zum Auftakt des Dom-Jubiläums am Samstag wird es wohl wieder bei der TV-Übertragung. Quelle: J. Steiner
Brandenburg an der Havel

„Dass wir das im Buga- und Jubiläumsjahr des Doms realisieren können, ist wunderbar“, sagt Detlev Delfs, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates. Er ist stolz, für dieses besondere Ereignis, „einen reinen Gemeindegottesdienst“ auf die Beine gestellt zu haben, „der zugleich ein großer Fernsehgottesdienst sein wird“.

Denn das ZDF hat sich nicht nur für den Sonntag nach Christi Himmelfahrt mit einer großen Entourage angesagt: Bereits am Freitag und Samstag wird es zwei Proben im 850 Jahre alten Gotteshaus geben, bis zu 35 Mitarbeiter und zehn Kameras wird der TV-Sender eigens für die Übertragung in die Havelstadt schicken.

Beste Werbung für die Stadt im Jahr der Buga und des Domjubiläums sieht Delfs in der Andacht, die insgesamt exakt 90 Minuten dauern wird. „Brandenburg hat diesen Gottesdienst verdient“, ist Delfs überzeugt. Immerhin würden bis zu 700.000 Zuschauer die wöchentlich gesendeten Andachten vor dem Bildschirm verfolgen.

Info

Gottesdienst-Besucher werden gebeten, am 17. Mai bis spätestens 9 Uhr im Dom Platz zu nehmen. Pünktlicher Beginn ist um 9.30 Uhr, das Ende der Live-Übertragung dann um 10.15 Uhr.

Das Programm, seit September minutiös und bis ins kleinste Detail geplant, wurde indes von allen drei Gemeinden, Sankt Katharinen, Sankt Gotthardt und dem Domstift, gemeinsam gestaltet. Einmal im Monat hat sich dazu ein eigens eingerichteter Arbeitskreis getroffen, zu dem neben Delfs auch Fred Litwinski und Jens Meiburg gehören. „Das Drehbuch steht“, verkündet Detlev Delfs und freut sich auf einen Gottesdienst, „der sich in den Dienst am Menschen stellen wird“. Er verspricht eine „lebendige“ Andacht, in die unter anderem auch Schüler der benachbarten Evangelischen Grundschule involviert sind.

Die Predigt wird Domdechant Wolfgang Huber halten, die Musik werden ein Projektchor unter Leitung von Kantor Fred Litwinski und Marcell Fladerer-Armbrecht an der Orgel gestalten. „Mit der biblischen Erkenntnis, dass vor Gott tausend Jahre wie ein Tag sind, erzählt dieser Gottesdienst vom Walten Gottes, von seinem Mitgehen über die Generationen hinweg“, heißt es darüber hinaus in der Ankündigung des Domstifts. Zu viel sei an dieser Stelle zum Inhaltlichen aber nicht verraten. „Die Menschen sollen sich ein wenig überraschen lassen“, so Delfs.

Von Philip Rißling

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