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Brandenburg/Havel Zettel nach Unfall hinterlassen ist zu wenig
Lokales Brandenburg/Havel Zettel nach Unfall hinterlassen ist zu wenig
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15:55 12.03.2019
Symbolbild. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Brandenburg/H

Am Montagvormittag meldete sich eine 64 Jahre Fahrzeughalterin bei der Brandenburger Polizei. Sie war gerade zu ihrem Auto am Trauerberg zurückgekehrt und hatte dort Beschädigungen festgestellt.

Offensichtlich streifte ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Wagen ihren Renault und entfernte sich anschließend vom Unfallort, berichtet die Polizei. Immerhin hatte der Unfallverursacher einen Zettel mit einigen Daten hinterlassen.

Die Beamten dokumentierten die Spurenlage und ermittelten anhand der Daten den Halter. Sie suchten ihn auf, sprachen ihn auf den Unfall an und nahmen seinen Audi in Augenschein.

Ermittlungsverfahren

Der Sachverhalt bestätigte sich, der 54 Jahre alte Brandenburger hatte am Unfallort versucht einzuparken und den Renault dabei beschädigt. Anschließend hinterließ er einen Zettel und entfernte sich. Da ein Zettel leider nicht ausreicht, mussten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort einleiten.

Die Polizei Brandenburg empfiehlt aus gegebenem Anlass Parkplatzremplern und anderen Unfallverursachern, nach einem Verkehrsunfall am Unfallort zu bleiben, weil sie eine „Mitteilungspflicht“. Im Zweifel sei die Polizei zu informieren.

„Entfernen Sie sich jedoch nicht, ohne diese verständigt zu haben, Einen Zettel mit Kontaktdaten zu hinterlassen ist nicht ausreichend“, betont die Polizeiinspektion. Wer sich unerlaubt entfernt, kann sich wegen Unfallflucht strafbar machen.

Von MAZ

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