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Brandenburg/Havel Ziesar: Im Regen durch den Wallgraben
Lokales Brandenburg/Havel Ziesar: Im Regen durch den Wallgraben
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16:42 13.01.2016
Die Teilnehmer der Winterwanderung durch Ziesar. Quelle: Foto: Silvia Zimmermann
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Ziesar

Rund 25 wanderlustige Vereinsmitglieder, Ziesaraner und auswertige Gäste folgten der Einladung des Kultur- und Heimatverein Ziesar zur traditionellen Winterwanderung durch die alten und neuen Straßen von Ziesar. Bürgermeister Dieter Sehm begleitete die Wanderung und erzählte den Teilnehmern etwas über die anstehenden Baumaßnahmen im Wallgraben.

So hörten sie, dass der Abschnitt der Wallgrabenstraße von der Schulstraße bis zum Breiten Weg in diesem Jahr restauriert werden soll. Dazu gehört die Neuverlegung der Wasser- und Abwasserleitungen. Für Fußgänger und Autofahrer gibt es eine Verkehrsfläche. Für das Regenwasser wird eine Oberflächenentwässerung wie im Angergraben angelegt.

Vereinsvorsitzende Silvia Zimmermann berichtete über den 1935 beim Autobahnbau gefundenen Findling.

Der damalige Bürgermeister Emil Beer holte den großen Stein nach Ziesar und errichtete mit ihm ein Hindenburgdenkmal. Der Stein stand bis Anfang der 1950ziger Jahre, bis er dann als Rosa-Luxemburg Gedenkstein umbenannt werden sollte. Dazu kam es aber nicht mehr. Wo sich der Findling heute befindet, ist nicht eindeutig bekannt. Im Volksmund wird erzählt, dass er an dem damaligen Standort eingegraben wurde. Auf alten Postkarten ist dieser Stein deutlich sichtbar.

Die Wanderung führte entlang der Bahnhofstraße bis zum Rosa-Luxemburg-Platz. Hier hörten die Teilnehmer etwas über die Umgestaltung der Bahnhofstraße und die Entstehung dieses Wohnviertels, das Anfang 1960 bebaut wurde.

Leider wurde die Wanderung durch den einsetzenden Regen erschwert. Als neu gestaltete Straße wurde der Angergraben durchlaufen. Viele Teilnehmer staunten über die Veränderungen in dieser doch sehr alten Straße von Ziesar.

Auch bei dieser Wanderung gab es einen Zwischenstopp, bei dem Glühwein ausgeschenkt wurde. Die Vereinsmitglieder Klaus und Jutta Schwanke waren die Gastgeber und der heiße Glühwein wärmte bei diesem nassen Wetter von innen.

Von Silvia Zimmermann

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