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Brandenburg/Havel Zitzer sind stolz auf ihren Treffpunkt
Lokales Brandenburg/Havel Zitzer sind stolz auf ihren Treffpunkt
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10:00 17.09.2017
Das Dorfgemeinschaftshaus gehört seit 20 Jahren zum Zitzer Dorfbild. Quelle: Silvia Zimmermann
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Zitz

Die Zitzer ehrten am Sonnabend mit einer zünftigen Geburtstagsfeier ihr vor 20 Jahren fertiggestelltes Dorfgemeinschaftshaus. Extra für diesen Geburtstag bekam die Fassade einen neuen Farbanstrich. „Weil 1994 der Gaststättensaal abbrannte, fehlte uns Zitzern ein Treffpunkt. Außerdem hatten die Feuerwehrleute keine optimalen Bedingungen. So entstand die Idee, neue Räumlichkeiten für die Feuerwehr zu bauen und im gleichen Atemzug eine Begegnungsstätte für alle im Ort zu schaffen“, erinnerte Ortsvorsteher Silvio Mehlhaase.

Eine alte Halle der Kartoffelsortieranlage wurde für den Umbau genutzt. Um die baulichen, rechtlichen und finanziellen Belange kümmerte sich die Gemeinde und das Amt Wusterwitz. „Das haben wir 1996/1997 mit Unterstützung aller Zitzer in Eigenleistung gebaut. Hier findet unser kulturelles Leben statt“, sagte stolz Roswitha Matthies, die damals als Bürgermeisterin den Bau begleitete. Heute ist sie Vorsitzende das Heimat- und Kulturvereins Mit ihren Mitgliedern hat sie schon viele Veranstaltungen im Haus durchgeführt.

Die Mitwirkenden des Kirchspiels Zitz bei einer Aufführung im Dorfgemeinschaftshaus. Die Einnahmen es Tages kommen der sanierungsbedürftigen Kirche zugute. Quelle: Silvia Zimmermann

Der nicht mehr genutzte Raum für die Jugend wurde zu einem Vereinsraum hergerichtet. „Diesen teilen wir uns mit dem Heimatverein, der Zitzer Jägerschaft, den Rentnern und dem Kirchspiel“, sagte Steffen Jäger, Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtverein Zitz. Bei den Geflügelzüchtern standen die Kinder und Erwachsenen Schlange. Mit der Schleuder galt es ein Stoffküken zu treffen. Beim Eierlaufen konnten die Kleinsten ihre Geschicklichkeit testen. Ihre Treffsicherheit probierten die Erwachsenen am Schießstand der Jägerschaft von Zitz aus. Hier waren Mario Köpke und Steffen Thüm die Verantwortlichen.

Löschgruppenführer Alfred Knoblauch mit der ersten Zitzer TS aus dem Jahr 1936. Auch die Tragkraftspritze hat Platz in der Fahrzeughalle. Quelle: Silvia Zimmermann

Bei der Feuerwehr standen alle Räume zum Anschauen offen. „In den letzten 20 Jahren mussten wir 88 Mal ausrücken. So waren Brände zu löschen oder wie letzten Donnerstag ein Sturmschaden zu beseitigen“, berichtete Feuerwehrchef Alfred Knoblauch. Für das leibliche Wohl sorgte der Heimatverein. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins schenkten Getränke aus. Das Kirchspiel von Zitz unter Leitung von Ulrike Schlieper führte ein Programm zum Thema „Ein Lutherdenkmal in Zitz?“ vor.

Von Silvia Zimmermann

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