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Brandenburg/Havel Zum Himmel sind es 145 Stufen
Lokales Brandenburg/Havel Zum Himmel sind es 145 Stufen
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15:57 17.10.2016
Der Götzer Heimatverein baute zum Turmfest eine kleine Fotoausstellung auf. Quelle: Christine Lummert
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Götz

Für eine weite Sicht unter strahlend blauem Himmel mussten die ersten Besucher beim 5. Turmfest auf dem Götzer Berg gleich zweimal die 145 Stufen erklimmen. „Das Fest beginnt ja immer in den frühen Mittagsstunden. Da waren wir noch skeptisch, ob das Wetter mitspielt“, sagte Reth Kalsow, der Bürgermeister von Groß Kreutz (Havel).

Dasselbe dachten wohl auch die Besucher. Und so lief das Turmfest zuerst nur langsam an. Kaum zeigte sich die Sonne, hatten die Fahrer des Shuttleservices des Lehniner Busunternehmens Behrendt aber gut zu tun. Von älteren Festbesuchern und Familien mit kleinen Kindern wurd eder schnelle Weg zum Festplatz am Fuße des Turmes gerne genutzt. Wer es sportlicher mochte, schwang sich aufs Fahrrad und schnaufte im kleinsten Gang nach oben, oder genoss einen sonntäglichen Spaziergang mit der Aussicht im Wald einige Pilze zu entdecken.

Blauer Himmer über dem Götzer Aussichtsturm. Quelle: Christine Lummert

Im Laufe des Nachmittags fanden sich bis zu 600 Besucher am Turm ein und die meisten nahmen auch den letzten Anstieg zur Aussichtsplattform, um von dort die schöne Aussicht zu genießen. Dem Lauf der Havel folgend ging der Blick unter anderem nach Brandenburg oder in die andere Richtung nach Werder, Potsdam und Berlin.

Von Höhenangst Geplagte konnten sich am Fuß des Turmes auf der ausführlichen Informationstafel in die Geschichte der Türme auf dem Götzer Berg einlesen, von denen der erste bereits im Jahr 1905 zur Vermessung der Region aufgestellt wurde. Das aktuelle Bauwerk krönt seit 2012 den rund 108 Meter hohen Götzer Berg.

„Der Turm hat sich inzwischen zu einem beliebten Ziel nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische entwickelt, die gerne Ausflüge auf den Götzer Berg unternehmen“, sagte Kalsow. Abhängig von der Jahreszeit steigen jeden Monat etwa 250 bis 400 Besucher auf den Götzer Turm. Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde sehen einmal in der Woche nach dem Rechten und müssen manchmal Vandalismus-Schäden beseitigen. „In letzter Zeit ist eine Bank erneuert worden und immer wieder wird die Tür zu dem kleinen Gebäude am Fuß des Turmes aufgebrochen, obwohl das vollkommen leer steht“, sagt Kalsow.

Das kleine Festgelände von oben betrachtet. Quelle: Christine Lummert

Um die Versorgung und Unterhaltung der Gäste beim Turmfest am Sonntag kümmerten sich wie immer die Götzer Vereine. Die Bergschützen sorgten für Kaffee und Kuchen, die Jäger hatten Wildgulasch im Angebot. Feuerwehr und Sportverein sorgten ebenfalls für das leibliche Wohl. Die Angler hatten kleine Spiele für die Kinder im Angebot. Der neu gegründete Götzer Heimatverein war mit einer kleinen Fotoausstellung zur Geschichte des Dorfes vor Ort, die viele Interessenten fand.

Von Christine Lummert

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