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Zusatzlinien der Vbbr werden gut angenommen

Brandenburg an der Havel Zusatzlinien der Vbbr werden gut angenommen

In den ersten drei Monaten mit den neuen Zusatzverkehren auf bestehenden Linien ist es den Verkehrsbetrieben der Stadt Brandenburggelungen, mehr als fünf Prozent zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen. VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler hatte vor dem Zusatzangebot ein Fahrgast-Plus von zwei Prozent angepeilt, die Erwartungen wurden deutlich übertroffen.

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Verkehrsbetriebechef Jörg Vogler zieht ein positives Zwischenfazit.

Quelle: AW

Brandenburg/H. In den ersten drei Monaten mit den neuen Zusatzverkehren auf bestehenden Linien ist es den Verkehrsbetrieben VBBr gelungen, mehr als fünf Prozent zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen. VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler hatte vor dem Zusatzangebot ein Fahrgast-Plus von zwei Prozent angepeilt, die Erwartungen wurden deutlich übertroffen. „Das verbesserte Angebot wird sehr gut von den Fahrgästen angenommen.

Die Zahlen beinhalten noch eine gewisse statistische Unsicherheit, aber wir gehen von einer nachhaltigen Stabilisierung dieser sehr erfreulichen Entwicklung aus.“ Es sei gelungen, mit dem Einsatz von 2,5 Prozent mehr an finanziellen Mitteln fünf Prozent mehr Fahrplankilometer anzubieten und damit mehr als fünf Prozent Fahrgäste zusätzlich zu gewinnen.

Die Stadtverordneten und der Hauptausschuss hatten im Frühjahr den Verkehrsbetrieben einen weiteren Zuschuss von 250.000 Euro pro Jahr zugestanden, damit sollten bis zu 12.000 Zusatzfahrten mit Straßenbahnen und Bussen besonders in den Abendstunden und an den Wochenenden realisiert werden. „Zielgruppe“ waren unter anderem Jugendliche, Freizeitsportler, Kulturgänger, Einkaufende sowie Verkaufs- und Servicepersonal mit langen Arbeitszeiten.

15 neue Busse in den nächsten fünf Jahren

Bis zum Jahr 2022 werden die Verkehrsbetriebe VBBr allein in ihre Busflotte knapp 4,7 Millionen Euro investieren.

So werden beispielsweise – beginnend in diesem Jahr – elf Standard-Omnibusse angeschafft. Die zu ersetzenden Fahrzeuge sind zwischen zehn und 14 Jahre alt, sie bewältigen im Jahr insgesamt zwischen 60.000 und 80.000 Kilometer.

Ein normaler Bus kostet etwa 280.000 Euro, hinzu kommen noch Einbauten wie Signalsteuerung, Funk und Ticketautomaten.

Zudem werden vier Gelenk-Omnibusse angeschafft zum Stückpreis von knapp 360.000 Euro, sie fahren 40.000 bis 50.000 Kilometer im Jahr und sind im Durchschnitt 15 Jahre alt.

Einschließlich dieser so genannten Z-Fahrten (Z steht für Zusatz) wurden von Juni bis September 2017 insgesamt 2.198.291 Fahrgäste befördert, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 2.037.871 Menschen, die Busse und Bahnen nutzten. Das Mehr von 160.420 Fahrgästen bedeutet eine Steigerung von 7,87 Prozent. Diese Entwicklung gilt es nun zu verstetigen, Vogler hat am Montagabend in der nichtöffentlichen Sitzung des Hauptausschusses beim Vorstellen seines Wirtschaftsplanes für 2018 bereits in Aussicht gestellt, dass es mit dem nächsten Fahrplan auch geringfügige Korrekturen und Verbesserungen geben wird.

Er stützt sich dabei unter anderem auf die Ergebnisse der automatischen Fahrgastzählung. Mittlerweile ist jedes zweite Fahrzeug der VBBr-Flotte mit solchen elektronischen Geräten ausgestattet, so dass die Erhebungen ziemlich genau sind.

Die gute Auslastung ihrer Fahrzeuge kommt der VBBr-Führung sehr zupass, hat sie doch gleichzeitig mit dem Wirtschaftsplan ein ziemlich ambitioniertes Investitionsprogramm für das kommende Jahr vorgelegt. Das Paket hat ein Volumen von 3,68 Millionen Euro. Davon kommen gute 1,8 Millionen aus Investitionszuschüssen des Landes – eine knappe halbe Million aus dem ÖPNV-Gesetz, 613.000 Euro aus dem Paket für Straßenbahninvestitionen sowie eine knappe Dreiviertelmillion aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz.

Wesentliche Vorhaben sind unter anderem das Modernisieren der drei letzten Tatrabahnen mit Niederflurteil im hauseigenen „Langläufer“ -Programm für 516.000 Euro. Für 700.000 Euro wird 2018 die Haltestelle Magdeburger Straße/Fouquéstraße komplett neu gebaut. Sie liegt mitten auf der Fahrbahn, diese muss im Haltestellenbereich sowie in der Umgebung in beide Richtungen um 23 Zentimeter angehoben werden, damit die Kombibahnsteige eingebaut werden können.

Die Gleise bleiben also unten, die vorbeiführenden Fahrbahnen werden angehoben – ähnlich wie an den Potsdamer Haltestellen in der Berliner Straße. Dort sind die Bahnsteige auch mit Gittern und Ampeln gesichert. Der Haltepunkt Luckenberger Straße wird für 87.000 Euro erneuert. Und auf dem Betriebshof entsteht eine Ad-Blu-Tankstelle, um den Diesel „sauberer“ zu machen.

Von André Wirsing

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