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Zwei Drittel der Azubis sind männlich

Potsdam-Mittelmark Zwei Drittel der Azubis sind männlich

Männer und Frauen sind gleichberechtigt und haben den Anspruch auf gleiche Bezahlung. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit jedoch sind die Zahlen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter im Landkreis Potsdam-Mittelmark nach Geschlecht aufgeschlüsselt völlig unterschiedlich. So sind nur 34 Prozent der Azubis Frauen.

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In der Welt der Lehrlinge dominieren die Männer.

Quelle: dpa-Zentralbild

Mittelmark. Männer und Frauen sind gleichberechtigt und haben den Anspruch auf gleiche Bezahlung. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit jedoch sind die Zahlen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter im Landkreis Potsdam-Mittelmark nach Geschlecht aufgeschlüsselt völlig unterschiedlich.

Zwar arbeiten mit 53 Prozent Männer nur geringfügig mehr als Frauen mit 47 Prozent. Bei den Beschäftigten unter 25 Jahren sieht das schon anders aus. Danach arbeiten von dieser Altersgruppe 63 Prozent Männer und nur 37 Prozent Frauen. Bei den 25 bis 65-Jährigen hat sich die Zahl der Frauen wieder an jene der berufstätigen Männer angeglichen. Interessant ist, dass bei den über 65-Jährigen, die noch im Arbeitsleben stehen, 70 Prozent Männer sind. Tatsächlich aber haben diese im Rentenalter noch beschäftigten Mittelmärker nur einen Anteil von 0,7 Prozent an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer. Bei den Menschen mit Migrationshintergrund ist die Zahl der arbeitenden Männern fast doppelt so hoch wie die der Frauen.

Die meisten Teilzeitjobs haben Frauen inne

Auffallend, aber nicht überraschend ist auch der Unterschied zwischen Frauen und Männern in Potsdam-Mittelmark zwischen Voll- und Teilzeittätigkeit. So sind 65 Prozent der Männer in Vollzeit tätig. Umgekehrt sieht es bei den Teilzeitarbeitsverhältnissen aus mit 77 Prozent Frauenanteil.

Ganz unterschiedlich sind auch die Zahlen zu den Auszubildenden, was dafür sprechen könnte, dass mehr Frauen in ein Studium wechseln. Danach sind 66 Prozent der Lehrlinge in Potsdam-Mittelmark männlich. Bei den Freiwilligendiensten hingegen liegt die Mehrheit mit 63 Prozent bei den Frauen.

Aufgeschlüsselt nach dem Berufsabschluss ergeben sich folgende Merkmale: Generell haben fast sieben Prozent der Beschäftigten keinen Berufsabschluss. Von ihnen sind die meisten Männer. Der Anteil der Mittelmärker mit Berufsausbildung liegt bei 66 Prozent. Von ihnen ist etwas mehr als jeder zweite ein Mann. 13 Prozent der Arbeitnehmer in Potsdam-Mittelmark haben einen akademischen Abschluss. Dort liegt der Anteil der Frauen mit 52 Prozent sogar leicht über denen des starken Geschlechts. Nur promoviert wurden etwas mehr Männer als Frauen. Einen Doktortitel tragen danach sechs Prozent der Akademiker im Landkreis.

Helfer, Fachkräfte, Spezialisten und Experten

Die meisten Arbeitnehmer in Potsdam-Mittelmark arbeiten mit 62 Prozent Anteil im Anforderungsniveau von Fachkräften. 15 Prozent arbeiten als Helfer. Zwölf Prozent sind in ihrem Job Spezialisten und elf Prozent sogar Experten. Spezialsten haben Fach- und Führungsaufgaben, Planungs- und Kontrolltätigkeiten. Es sind Meister, Fachhochschul- oder Hochschulabsolventen. Experten erfüllen laut Bundesagentur für Arbeit hoch komplexe Tätigkeiten, es sind Forscher, Entwickler und Diagnostiker, sie haben Führungspositionen in einem großen Unternehmen inne, sind Hochschulabsolventen, häufig mit Promotionen oder Habilitationen.

Von den geringfügig Beschäftigten sind 63 Prozent Frauen und 37 Prozent Männer.

Von Marion von Imhoff

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