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Brandenburg/Havel Zwei Drittel der Befristeten können bei ZF bleiben
Lokales Brandenburg/Havel Zwei Drittel der Befristeten können bei ZF bleiben
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19:17 26.10.2018
Das ZF-Getriebewerk verzichtet auch in schwierigeren Zeiten nicht auf Neueinstellungen. Quelle: Michael Urban
Brandenburg/H

Zum laufenden Oktober läuft erneut eine beträchtliche Anzahl befristeter Arbeitsverträge im Brandenburger ZF-Getriebewerk aus. „Etwa zwei Drittel der betreffenden Arbeitnehmer erhalten neue befristete Verträge oder werden fest in die Stammbelegschaft übernommen“, teilt ZF-Getriebe-Brandenburg-Geschäftsführer Frank Martin auf Anfrage mit.

Die übrigen gut 50 nun auslaufenden Arbeitsverhältnisse würden beendet. Für die Entscheidung, wer geht und wer bleibt, hängt nicht nur von der gezeigten Leistung der einzelnen Mitarbeiter ab, sondern auch davon, ob eine erneute Befristung rechtlich zulässig ist.

Das Brandenburger Getriebewerk hatte wegen der hohen Auftragslage in den Jahren 2016 und 2017 erhebliche Neueinstellungen vorgenommen, sowohl befristete als auch unbefristete. In Spitzenzeiten zählte das Werk fast 1700 Beschäftigte und somit 400 mehr als in früheren guten Zeiten.

Inzwischen haben sich die Marktvoraussetzungen geändert, ZF Getriebe Brandenburg verzeichnet laut Martin so wie andere Unternehmen der Automobilindustrie im zweiten Halbjahr 2018 die erwartete „leichte Absatzschwäche“. Grund dafür ist das, was der Geschäftsführer als Marktunsicherheit bezeichnet.

Entwicklungen wie die Dieselmisere, der neu eingeführte Prüfzyklus, der Brexit, die Trump-Politik laufen auf eine Verunsicherung der Kunden hinaus und führen zu Kaufzurückhaltung. Gleichwohl gibt es keineswegs einen generellen Einstellungsstopp bei den Getriebebauern aus der Caasmannstraße. Martin: „Wir stellen fortlaufend ein, befristet und unbefristet, allerdings längst nicht mehr in dem Umfang der vergangenen Jahre.“

Die aktuell vereinbarten neuen Befristungen laufen bis Mitte des kommenden Jahres. Denn in diesem Zeitraum steht der Serienanlauf einer weiteren Variante des Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebes an. Unsicher ist erneut die Prognose in Bezug auf das zweite Halbjahr 2019.

Grundsätzlich will das Brandenburger ZF-Getriebewerk die Linie beibehalten, teilweise befristete Verträge abzuschließen. „Wir benötigen diese Flexibilität“, sagt ZF-Standortchef Frank Martin.

Zuletzt hatten im vergangenen Juli knapp hundert befristet eingestellte Mitarbeiter das Werk nach Vertragsende wieder verlassen müssen. Am Jahresanfang hatte ZF 160 befristet eingestellte Mitarbeiter in die Stammbelegschaft übernommen.

Von Jürgen Lauterbach

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