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Brandenburg/Havel Zweite Studentengeneration ist angekommen
Lokales Brandenburg/Havel Zweite Studentengeneration ist angekommen
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18:56 05.04.2018
Die Medizinische Hochschule heißt die zweite Generation Medizinstudenten in Brandenburg/Havel willkommen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Vom „Zauber der Medizin“ und einer Hochschule, in der man über sich hinauswächst, ist die Rede, wenn die Sprache auf die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) kommt. Fast hundert ihrer Studenten bereiten sich inzwischen in Brandenburg/Havel auf ihre Zukunft als Ärzte vor. Knapp fünfzig von ihnen sind für ihren zweiten Studienabschnitt neu in die Stadt gekommen und werden dafür am Donnerstag gefeiert.

Die zweite Kohorte Medizinstudierender, so nennt das städtische Klinikum die etwa 45 jungen Leute, die ihr Medizinstudium in Brandenburg/Havel fortsetzen. Sie sind die zweite Generation der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), die von Neuruppin zum 5. Fachsemester in die Havelstadt wechseln.

Hochschulkoordinator Wilfried Pommerien kündigt den neuen Studenten an, dass sie zu Gesundheitsbrennpunkten im Land fahren werden, um herauszufinden, wie man dort etwas verändern kann. Olympiasiegerin Birgit Fischer soll ihnen die Stadt vom Wasser aus zeigen.

Dekan Edmund Neugebauer äußert sich während des Festakts erfreut über Steffen Schellers Wahl zum Oberbürgermeister. „Damit bekommen wir eine Kontinuität in der Entwicklung der Hochschule garantiert“, sagt der Chef des Studiums an der privaten Hochschule, die die Kliniken in Brandenburg/Havel und Neuruppin mit Partnern finanziert.

Den Festvortrag hält Joachim Dudenhausen, Gründungsbeauftragter der geplanten gesundheitswissenschaftlichen Fakultät im Land, die von der MHB sowie der Universitäten Potsdam und Cottbus-Senftenberg getragen wird. Damit will das Land Wissenschaft und Forschung in Brandenburg stärken und dabei die MHB als private Hochschule einbinden, die noch immer als Modellversuch gilt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Alternswissenschaft.

In dem Rahmen geschaffen werden soll eine „Bio-Bank“ für das Land Brandenburg, also eine Sammlung von Gesundheits-und Krankendaten. Die Fakultät soll Impulse geben zur Versorgungsforschung mit speziellem Bezug zu Brandenburg. Dabei geht es auch um Innovationen, um die Gesundheitsversorgung auf dem Land zu verbessern. Dudenhausen betont dabei die Bedeutung der Pflege, die besser bezahlt werden müsse.

Studiengänge sollen auf dem Gesundheitscampus der neuen Fakultät eingerichtet werden, denkbar sind laut Dudenhausen Biomedizinische Informationstechnik, Labormanagement, Suchtmedizin und Psychotherapie.

Der Kooperationsvertrag der drei beteiligten Hochschulen ist aber noch nicht unterzeichnet. Das Forschungskonzept soll zunächst dem Landtag vorgestellt werden.

Bertram Otto studiert im 7. Semester an der MHB und ist Vorsitzender der Medizinstudierendeninitiative. „Wir haben uns gut eingelebt und fühlen uns wohl in Brandenburg“, versichert er den Neuankömmlingen. Für die „Lernpausen“ empfiehlt er die Studenten-Treffpunkte HdO, IQ und Fontaneklub.

Von Jürgen Lauterbach

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