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Zweiter Warnstreik bei ZF Brandenburg

Vor der neuen Verhandlungsrunde Zweiter Warnstreik bei ZF Brandenburg

Rund 250 Brandenburger Getriebewerker gehören zu den deutschlandweit knapp 40.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie, die in aktuellen Tarifauseinandersetzung kurzzeitig die Arbeit niedergelegt haben. Es ist der zweite Warnstreik bei ZF Brandenburg binnen zwei Wochen. Es geht um fünf Prozent mehr Geld.

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Der zweite Warnstreik binnen zwei Wochen.

Quelle: Steiner

Brandenburg/H. Rund 250 Brandenburger Getriebewerker gehören zu den deutschlandweit knapp 40.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie, die in aktuellen Tarifauseinandersetzung kurzzeitig die Arbeit niedergelegt haben. Es ist der zweite Warnstreik bei ZF Brandenburg binnen zwei Wochen.

An diesem Donnerstagmachmittag treffen die Verhandlungspartner in Köln zusammen, um zunächst für Nordrhein-Westfalen vielleicht vor Pfingsten doch noch zu einem Abschluss zu kommen. Mit dabei ist auch IG-Metall-Vorstandsmitglied Carmen Bahlo, ihres Zeichens Betriebsratvorsitzende des ZF-Getriebewerks in der Caasmannstraße.

Ehe sie sich gen Westen auf den Weg machte, zog die Gewerkschafterin mit knapp 200 Arbeitskollegen durch das Werkgelände vors Tor, wo die IG Metall bereits ihre Wurst- und Kaffeestände aufgebaut hatte. Wie vor zwei Wochen ging es um das Ziel, fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten der Metallindustrie zu erstreiten.

Stand der Dinge war bis dato das Angebot der Arbeitgeberseite, das Entgelt für die nächsten zwei Jahre um 2,1 Prozent zu erhöhen und eine Einmalzahlung in Höhe von weiteren 0,3 Prozent zu zahlen. Aus Gewerkschaftssicht ist dieses Angebot unannehmbar.

Die für Brandenburg mit zuständige IG-Metall-Bevollmächtigte Stefanie Jahn hielt in ihrer Rede eine Einigung erst für möglich, wenn die Arbeitgeber sich erkennbar „in die richtige Richtung“ bewegten. Geschehe dies nicht, kündigte Jahn erneut 24-Stunden-Streiks für die Zeit nach Pfingsten an.

„Dann legen wir den ganzen Betrieb lahm, alle Abteilungen, auch die Verwaltung“, sagte Gewerkschaftsfunktionärin. Den Mitgliedern zahle die IG Metall dann Streikgeld.

Die zuletzt hohe Beteiligung an den je zweistündigen Warnstreiks führt Carmen Bahlo auch auf den Ärger der Belegschaft über drohende neue Arbeitszeitregelungen im Betrieb zurück.

In Berlin, Brandenburg und Sachsen legten nach IG-Metall-Angaben am Donnerstag fast 2000 Metaller die Arbeit zeitweise nieder.

Von Jürgen Lauterbach

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