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Brandenburg/Havel Narren drehen am großen Party-Rad
Lokales Brandenburg/Havel Narren drehen am großen Party-Rad
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17:22 01.02.2016
Prinzenpaar und BKC-Chefin, geschmückt mit Gäste-Schal der Wittstocker Narren. Quelle: Rostalski
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Brandenburg/H

Die allerbesten Feten begeht man noch immer in großer Runde. Und wer sich seltene Gäste von weit her einlädt, um die ganz große Karneval-Sause zu starten, der kann sowieso nicht viel falsch machen.

Diese auf viele Lebensbereiche anwendbare Erfahrung bestätigte sich am Wochenende bei den Narren des Brandenburger Karnevals Clubs (BKC) eindrucksvoll. Nichts weniger als eine eingeschlafene Tradition sollte im hiesigen Theater wieder zum Leben erweckt werden. Die so genannte „Fremdensitzung“ stand auf dem Programm und insgesamt sechs Vereine aus dem ganzen Land Brandenburg folgten dem Ruf des BKC, um einen Abend lang gemeinsam den Saal zum Kochen zu bringen.

Gruppenfoto mit Gästen aus Nah und Fern. Quelle: Rostalski

Dabei hatten die Gäste aus Potsdam, Wittstock, Glindow, Friesack, Ferch und Rathenow nicht nur eine große Portion naturgegebener Feierlaune im Gepäck, sondern vielmehr auch den einen oder anderen Programmpunkt dabei. Kein Wunder also, dass der offizielle Teil des Abends auf der Bühne des Großen Hauses letztlich handgestoppte vier Stunden und vier Minuten dauerte. Ein wahrer Karneval-Marathon also, der weder Hausherren noch Gäste zu keiner Sekunde ermüdete. „Es gab Zugaben ohne Ende, die Leute wollten einfach kein Ende finden“, berichtete BKC-Mitglied Anett Rostalski hinterher begeistert von tollen Programmpunkten, Auftritten und Beiträgen.

Auch die sich anschließende Aftershow-Party weit nach Mitternacht bewies den großen Erfolg der Wiederbelebung dieser lange vergessenen Veranstaltung, die zu großen Teilen auf dem Engagement von BKC-Chefin Jacqueline Damus beruht. Gemeinsam mit ihren Präsidiumskollegen pflegte sie Kontakte, reiste umher, lud ein.

Noch gediegen: Beim Sektempfang wurde noch die Form gewahrt, später ging es rund im CCC. Quelle: Rostalski

Dass am Ende Präsidenten und Tollitäten aus sechs Städten nach Brandenburg kamen und sich auf der Bühne des CCC sichtlich wohl fühlten, wird beim BKC als Bestätigung für die Mühen gewertet. Und auch wenn die Bühne schon diesmal aus allen Nähten platzte: „Im nächsten Jahr hoffen wir auf noch mehr Gäste“, sagte Rostalski der MAZ und verriet so indirekt, dass die „Fremdensitzung“ künftig wieder fester Bestandteil einer jeden BKC-Saison sein soll.

Von Philip Rißling

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