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Brandenburg: Skater scheitern mit eigener Halle

Jahrelanger Kampf umsonst Brandenburg: Skater scheitern mit eigener Halle

Bittere Nachricht für alle Skate- und Rollsportliebhaber in der Stadt Brandenburg: Die seit Jahren in Planung befindliche und von vielen erträumte Skatehalle kommt nicht. Das haben die Gründer einer einst eigens ins Leben gerufenen Initiative nun bekannt gegeben. Ob und wie es für die Skater in der Havelstadt weitergeht, ist ungewiss.

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Christian Heise hat jahrelang für seinen Traum von einer Skatehalle in der Havelstadt gekämpft – umsonst?

Quelle: M. Höhn

Brandenburg an der Havel. Bittere Nachricht für alle Skate- und Rollsportliebhaber in der Stadt Brandenburg: Die seit Jahren in Planung befindliche und von vielen erträumte Skatehalle kommt nicht. Das haben die Gründer einer einst eigens ins Leben gerufenen Initiative nun bekannt gegeben. Ob und wie es für die Skater in der Havelstadt weitergeht, ist ungewiss.

Rollsportler scheitern – vorerst

„Trotz aller intensiver Bemühungen, Aufwand und Arbeit ist es uns nicht gelungen das Projekt Skatehalle Sprengelhalle zu stemmen. In den letzten acht Jahren haben wir alles Mögliche unsererseits unternommen dieses Vorhaben zu realisieren“, heißt es in einer auf der Facebook-Seite der Initiative veröffentlichen Erklärung. Demnach sei es trotz einer bereits von der Stadt Brandenburg in Aussicht gestellten finanziellen Unterstützung und viel Eigenengagement nicht möglich gewesen, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die genauen Gründe dafür erläutern die Skater nicht.

Laut Aussagen in der Erklärung seien die Rollsportler, wie sie sich selbst nennen, aber nicht untätig gewesen. „So haben wir in diesem Jahr parallel ebenfalls an einer Alternative gearbeitet“, schreibt Christian Heise, der Vorsitzende des 2014 eigens im Dunstkreis der Jugendkulturfabrik (Jukufa) ins Leben gerufenen Vereins Rollklub, der in der Vergangenheit bereits als Veranstalter diverser Skate-Events in Erscheinung trat.

Heise schreibt weiterhin, dass sich die Sportler immer noch im Dialog mit der Stadt befinden – und dass der Alternativstandort sich in der Innenstadt befinden würde. Ob, wann und wo dieses Vorhaben realisiert werden kann, ist im Moment aber völlig unklar.

Zukunft ist ungewiss

Mehr als acht Jahre kämpfen die Skater nun bereits um eine eigene Heimat. In der Zwischenzeit gingen sie ihrer Leidenschaft auf zwei Anlagen im Stadtteil Hohenstücken nach. Erklärtes Ziel war aber stets, sich eine eigene Heimat in Form einer Halle zu schaffen. Noch im Februar sagte Heise, es würde nicht noch einen Winter ohne eigene Halle geben.

Der Unterstützung der Stadt konnten sich Heise und seine Mitstreiter bei ihrem Vorhaben stets sicher sein. Wie die Verwaltung das Thema künftig behandeln will, war am Mittwoch nicht bekannt.

Von Philip Rißling

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