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Brandenburg/Havel Max’ Gesang begeistert sogar Popstar Lena
Lokales Brandenburg/Havel Max’ Gesang begeistert sogar Popstar Lena
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06:33 22.03.2016
Max Jänicke Quelle: C. Nack
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Viesen

Max Jänicke aus Viesen hat es in der Kinder-Casting-Show „The Voice Kids“ mit dem Song „Im Schneckenhaus“ von Joris in die Blind Audition geschafft, aber leider haben sich Lena, Sascha und Mark nicht umgedreht. „Erst war ich traurig, aber inzwischen bin ich glücklich, dass ich neue Erfahrungen gesammelt und viel Zeit mit den Vocal Coaches und den anderen Kids verbracht habe“, sagt der 14-Jährige. Immerhin war er unten den 75 Besten der vierten Staffel der beliebten Sat.1- Talente-Show.

„Ohne Musik würde mir etwas fehlen.“ Den ganzen Tag sei er am Singen, egal, ob bei den Hausaufgaben oder unter der Dusche. Als der kleine Max gerade stehen konnte, bekam er zum ersten Geburtstag ein Kinder-Keyboard mit bunten Tasten, als Fünfjähriger ein richtiges Instrument und Unterricht in der Music Factory von Kevin Sauer in Wusterwitz. Parallel tanzte er bis zur zweiten Klasse bei Alis Tanz- und Turnschuppen.

„Ohne Musik würde etwas fehlen“

Seitdem übt er allein zu Haus und spielt inzwischen auch E-Piano. Nach der Schule setzt sich der 14-Jährige, der in eine Leistungs- und Begabungsklasse am Brandenburger Von Saldern-Gymnasium geht, zuerst ans Tasteninstrument. Die Charts sind seine Welt. Obwohl er eine Junge ist, singt er gerade die Titel von Adele rauf und runter. Sie sei sein großes Vorbild. „Denn sie singt mit sehr viel Gefühl, mit viel Kraft, beherrscht aber auch die leisen Töne“, sagt er.

Der Viesener spielt seit etwa zweieinhalb Jahren in der Schülerband „3Viertel“. Neben der 16-jährigen Kirchmöseranerin Paula, die Gitarre und Keyboard spielt, und Schlagzeugerin Sara (15) aus Woltersdorf ist Max der Hahn im Korb. Hervorgegangen sei die Gruppe aus der von Kevin Sauer gegründeten Mädchenband „Cheeky Girls“. „Wir haben uns neu gemischt“, erklärt der junge Sänger. Kevin Sauer, der „3Viertel“ bis vergangenen Herbst gecoacht hat, stellt weiter den Probenraum zur Verfügung.

Hahn im Korb in seiner Band

Die Band denkt darüber nach, noch einen männlichen Gitarristen aufzunehmen. „Wegen der Schule haben wir gerade eine Auszeit“, sagt Max. Ende April gehe es wieder mit den Auftritten los. Fünf bis zehn seien es im Jahr. Die Palette reicht von Jugendfeier über Hochzeit bis zum Krugparkfest. 2014 war man beim Viesener Lindenfest dabei. Der 14-Jährige singt und spielt bei Familienfesten und auf Standesämtern aber auch Solo. Ausschließlich Coversongs.

„Max hat Musik im Blut. Von uns hat er das nicht“, sagen die stolzen Eltern Bettina und Rico Jänicke. Natürlich wäre die große Bühne oder eine eigene CD sein Traum, doch Max, der später entweder etwas mit Musik, Schauspiel oder Medien machen will, bleibt auf dem Teppich. Mit seinem siebenjährigen Bruder Michel, der auf dem Cajòn trommelt, teilt er sich ein Musikzimmer bei Uroma Ingeborg. Und er drückt „The Voice of Germany“-Gewinnerin Jamie-Lee, die Deutschland am 14. Mai beim Eurovision Song Contest in Stockholm vertritt, ganz fest beide Daumen. „Ich finde sie toll, denn sie hat eine ganz besondere Stimme“, schwärmt er.

Von Claudia Nack

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