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Brandenburg/Havel Schnelle Hilfe für obdachlose Familien
Lokales Brandenburg/Havel Schnelle Hilfe für obdachlose Familien
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21:42 22.02.2016
Mitten in der Plauer Lewaldstraße brannten am Freitag drei Dachstühle. Quelle: Patrick Plönnig
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Brandenburg/H

Auch drei Tage nach dem Brand in der Plauer Gartenstadt ist die Ursache noch unklar. „Wir ermitteln derzeit in alle Richtungen“, sagte Polizeisprecher Oliver Bergholz am Montag. Weder sei derzeit eine Selbstentzündung auszuschließen noch ein technischer Defekt oder Brandstiftung. Wann der Sachverhalt geklärt ist, lasse sich noch nicht sagen. Die drei in Brand geratenen Häuser seien inzwischen wieder freigegeben.

Plaue, 19. Februar: Bei einem Brand am Freitagabend im Brandenburger Ortsteil Plaue sind drei Häuser so beschädigt worden, dass sie unbewohnbar sind.

In der Zwischenzeit läuft in Plaue Hilfe an für die obdachlos gewordenen Menschen, die ihr Zuhause am Freitagabend durch das Feuer verloren haben. Die drei Reihenhäuser in der Lewaldstraße sind nach dem Unglück unbewohnbar. Ortsvorsteherin Lieselotte Martius (SPD) hat bereits Anfragen von spendenwilligen Bürgern erhalten. Für Ideen wie zum Beispiel ein Benefizkonzert ist die Ortchefin aufgeschlossen.

Hilfe läuft bereits an

Auch der Brandenburger Architekt Detlev Delfs hat sich bei ihr gemeldet und Wohnraum für die obdachlosen Familien angeboten, die fürs erste bei Verwandten untergekommen waren. Die Wohnungsgenossenschaft Stahl zeigt sich ebenfalls hilfsbereit. „Ja, wir könnten übergangsweise Drei-.Raum-Wohnungen in Plaue und Kirchmöser anbieten“, bestätigt Vorstand Marlies Kagel.

Die betroffenen Familien könnten sich diese Wohnungen anschauen und dann entscheiden, ob es passt. Damit die Hilfe nicht ins Leere läuft, versucht Ortsvorsteherin Martius, in Kontakt zu den Familien zu treten. Sie möchte erfahren, was genau die geschädigten Bürger wollen und benötigen.

Zu den hauptsächlich Geschädigten gehören eine Familie mit vier Kindern, eine Familie mit einem Kind und ein Paar. Sie alle überstanden den Brand körperlich unversehrt. Denn entweder waren sie während des Brandausbruchs nicht daheim oder sie konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Ortsvorsteherin nimmt Kontakt auf

Der Sachschaden ist dagegen beträchtlich. Das Feuer konnten sich auf die beiden Häuser nebenan ausbreiten, weil keine Brandschutzmauer sie von dem Brandherd im mittleren Haus trennt. Heutzutage wäre das baurechtlich nicht mehr genehmigungsfähig, sagt Brandenburgs Feuerwehrchef Detlef Wolf. Die Berufsfeuerwehr brachte den Brand binnen dreieinhalb Stunden unter Kontrolle. Der um 19.20 Uhr begonnene Einsatz endete um 22.45 Uhr. Im Zentrum stand die Bekämpfung des Brandherd, eines Balkens im Dachstuhl des mittleren Hauses.

Trotz des erhöhten Risikos entschied sich die Feuerwehr, den Brand nicht nur von außen zu löschen, sondern von innen möglichst nah an die Unglücksstelle heranzukommen und dabei so wenig Wasser wie möglich einzusetzen. Trotzdem waren erhebliche Wassermengen erforderlich um ein weiteres Übergreifen zu verhindern.

Lieselotte Martius hofft, dass die Familien möglichst bald in ihre Häuser zurückkehren können und die Denkmalschützer beim Innenausbau der denkmalgeschützten Häuser die Hürden nicht zu hoch ansetzen. Sie stehe weiter gern als Anlaufstelle für die betroffenen Bürger wie auch für unterstützungsbereite Bürger zur Verfügung.

Von Jürgen Lauterbach

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