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Brandenburg/Havel Blitzeinschlag im Windrad? Rotorblatt bricht ab
Lokales Brandenburg/Havel Blitzeinschlag im Windrad? Rotorblatt bricht ab
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20:33 01.05.2016
Das abgebrochene Rotorblatt des Kloster Lehniner Windrads. Quelle: Griebel
Kloster Lehnin

Im Windpark von Kloster Lehnin zwischen Brandenburg und Golzow kam es unweit der B 102 zu einem schweren Zwischenfall: Ein rund 15 Meter langes Rotorblatt eines auf einem Feld stehenden Windrades brach ab und fiel zu Boden. Verletzte gab es nicht. Ursache soll dem Vernehmen nach ein Blitzeinschlag beim Gewitter in der vorigen Woche gewesen sein, aber auch technisches Versagen ist laut Polizei nicht auszuschließen.

Das demolierte Windrad. Quelle: Griebel

Trümmerteile Hunderte Quadratmeter veteilt

Rund um das Windrad schaut es aus wie auf einem Schlachtfeld: Trümmerteile und Splitter des Rotorblattes verteilen sich über mehrere hundert Quadratmeter. Der Schaden dürfte riesig sein. Es sieht aktuell danach aus, als müsse der komplette Rotorsatz ausgetauscht werden. Die Polizei war Samstagabend in die Nähe von Rotscherlinde gerufen worden. Das bestätigte Polizeihauptkommissar Karsten Blöss der MAZ. Die Servicefirma Availon aus Rheine habe bereits Bescheid gewusst, demnach sei eine Reparatur veranlasst. Weder dort noch bei der CPC Germania als Betreiber des aus 24 Anlagen bestehenden Windparks war am 1. Mai jemand erreichbar.

Der Schaden dürfte riesig sein

Der Zwischenfall sprach sich herum wie ein Lauffeuer. „Gegen Blitzeinschlag ist niemand gefeit. Zum Glück ist keinem Menschen etwas passiert“, sagt Gemeindevertreter Harry Grunert, der das in der Krahner Gemarkung fernab von Wohnbebauung stehende abgebrochene Windrad vom ehemaligen Kistenplatz in Grebs ebenso sehen kann wie die anderen Windräder. „Der Schaden liegt garantiert im fünfstelligen Bereich.“

Von Philip Rißling

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