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YouTube-Star Dner bringt Fans zum Ausrasten

Besuch in Brandenburg YouTube-Star Dner bringt Fans zum Ausrasten

Ekstase, Schreie, Tränen der Freude: Was YouTube-Star „Dner“ alias Felix von der Laden bei seinem Besuch in Brandenburg an der Havel bei seinen jungen Anhängern auslöste, war mehr als nur Freude. Der 21-Jährige, der mit seinen Netz-Videos zum Thema Longboarding berühmt wurde, befindet sich aktuell auf einer rollenden Reise quer durch Deutschland.

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Bitte lächeln: Viele der rund 30 vor dem Hotel Molkenmarkt wartenden Fans baten ihren Star zum Selfie.

Quelle: Philip Rißling

Brandenburg/H. Stundenlang hatten sie ausgeharrt – und das im strömenden Regen. Rund 30 Brandenburger Kinder und Jugendliche wollten am Mittwoch nichts mehr als einen Blick auf ihr Idol „Dner“ erhaschen. Als der Internet-Star dann am frühen Nachmittag endlich das Hotel durch den Vordereingang verließ, brachen schließlich alle Dämme.

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Ekstase, Schreie, Tränen der Freude: Was YouTube-Star „Dner“ alias Felix von der Laden bei seinem Besuch in Brandenburg an der Havel bei seinen jungen Anhängern auslöste, war mehr als nur Freude. Der 21-Jährige, der mit seinen Netz-Videos zum Thema Longboarding berühmt wurde, befindet sich aktuell auf einer rollenden Reise quer durch Deutschland.

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„Dner“ alias Felix von der Laden ist mit 21 so etwas wie der David Beckham der heutigen Generation U16: Mit seinen Videos auf der Plattform YouTube hat er es in den vergangenen Jahren zu beachtlichem Ruhm gebracht: Mehr als 2,7 Millionen Abonnenten verfolgen, was der junge Mann im Netz treibt – meist handeln die Videos von seinen Touren auf dem so genannten Longboard, einer größeren und cooleren Version eines Skateboards.

Unglaublicher Erfolg im Netz

Nach Brandenburg an der Havel trieb es den jungen Netz-Helden während einer Tour quer durchs Land: Gemeinsam mit seinem in der jungen Generation ebenfalls nicht unbekannten Kompagnon Stephan Gerick machte er sich vor zwei Wochen auf Longboard-Tour von Köln nach Berlin. Als Fortbewegungsmittel diente dabei ausschließlich ihr Brett mit Rollen.

Wind davon, dass „Dner“ sich in der Havelstadt aufhielt, bekamen seine Fans – natürlich – übers Internet. Facebook, Instagram, Snapchat – auf nahezu allen denkbaren Kanälen hält der Star seine Anhänger über das, was er tut, auf dem Laufenden. So streamte „Dner“ am Dienstagabend auch ein Live-Video aus seinem Zimmer im Hotel am Molkenmarkt in Brandenburg. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Anhänger das Hotel belagerten.

„Es war der pure Wahnsinn, bis zum späten Abend trieben sich bis zu 25 Jugendliche vor dem Hotel herum“, berichtete Mitarbeiterin Jenny Schmidt am Mittwoch. „So etwas haben wir hier noch nie erlebt.“

„Der pure Wahnsinn, was hier los war“

Sie hatte auch am Mittwochmorgen wieder das Vergnügen, die vielen Fans aus dem Hotel heraus zu halten. „Einige versuchten es immer wieder, in unsere Räumlichkeiten zu gelangen, manche wollten sogar andere Gäste bestechen, ihren Star herauszulocken.“ Doch damit nicht genug, andere warfen sogar kleine Steinchen gegen die Hotelfenster, um auf sich aufmerksam zu machen.

Ankunft von „Dner“ in Brandenburg im Video

Letztlich blieb aber alles friedlich. Jenny Schmidt nahm das Geschehen mit Humor, ebenso wie ihr Chef Mario Mischker: „Ich wusste ehrlich gesagt nicht, um wen es sich handelt. Meine beiden Kinder haben mich aber schnell aufgeklärt“, sagte er mit Blick auf seinen Stargast. Der stellte sich natürlich gern zum Foto mit den Mischker-Kids zur Verfügung.

Ein Star zum Anfassen

Darauf mussten die „normalen“ Fans allerdings bis Mittwochmittag warten. Sechs Stunden lang beispielsweise harrten die beiden zwölfjährigen Lili und Vanessa vor dem Hotel aus. Und was war mit dem Unterricht? „Kein Problem, wir hatten eh nur Sportfest.“

Als „Dner“ und Kumpel Stephan dann endlich durch den Haupteingang traten, brachen alle Dämme: Lili brach sofort in Tränen aus, für ein leicht verwackeltes Selfie und ein Autogramm reichte es aber dennoch. Nach wenigen Minuten war der Spuk dann auch schon wieder vorbei. „Unfassbar, unglaublich“, riefen die jungen Mädchen paralysiert, während noch immer die Tränen übers Gesicht kullerten.

„Sowas haben wir hier noch nicht erlebt, aber war lustig“, fiel Jenny Schmidts Fazit nach einer aufregenden Doppelschicht aus. „Aber täglich brauche ich das nicht.“

Von Philip Rißling

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