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Braun, bunt oder mit weißen Punkten

Großer Töpfermarkt am Schlossplatz Braun, bunt oder mit weißen Punkten

40 Keramiker aus mehreren Bundesländern stellen am Wochenende, 9. und 10. April, auf dem Oranienburger Schlossplatz ihre Handwerkskunst vor. Der Töpfermarkt findet im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Oranienburg statt.

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Immer beliebt: Keramik in Blauweiß.

Quelle: privat

Oranienburg. Brandenburger Töpfer hatten die Idee und Meister Helmut Gorlewski griff sie als Veranstalter auf: Am Wochenende, 9. und 10. April wird es im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Oranienburg einen großen Töpfermarkt auf dem Schlossplatz geben.

Seit eh und je ist der Mensch vom Material Ton fasziniert. Es ist mit einfachsten Mitteln zu bearbeiten und dabei entstehen schöne und praktische Dinge. Die meiste Keramik wird heute industriell gefertigt. Die moderne Töpferei ist vor allem ein Kunsthandwerk. Neben der Gebrauchskeramik entstehen auch Skulpturen, Reliefs oder Schmuckstücke. Das Entstehen eines gut geformten Gefäßes aus einem unförmigen Klumpen Ton durch das traditionelle Drehen auf der Töpferscheibe gehört unverändert zu der fesselnden Anziehungskraft des Töpfers. Ihr Motto: „Mit Fantasie gestaltet – aus Liebe zum Handwerk“.

Rund 40 Kunstkeramiker und Töpfermeister stellen sich am Sonnabend, 9. April, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 10.April, von 11 bis 17 Uhr vor. Fünf reisen aus Niedersachsen an, sechs aus Sachsen-Anhalt, sieben aus Sachsen, weitere aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Litauen. Natürlich kommen die Handwerker auch von der Innung Berlin-Brandenburg, wie Manuela Malenz aus Velten. Die Teilnehmer zeigen vorrangig Kleinserien, künstlerische Einzelstücke, aber auch Gartenkeramik. Attraktive Keramikbilder bringt Paul George aus Birmingham in Großbritannien mit, der zurzeit in Thüringen arbeitet. Traditionelle Handwerksbetriebe, wie die seit 1746 arbeitende Töpferei Wagner aus Görzke, sind mit Braunkeramik vertreten; aus der Töpferhochburg Bürgel stammend, nimmt die seit 1810 bestehende Töpferei Krause mit der typischen blauen Keramik mit weißen Punktmustern am Markt teil.

Keramikschmuck ist am Stand vom „Keramikgut Naunhof“ zu finden. Aber auch junge Keramiker, wie Josefine Gleinig von der „Töpferei in der Mühle“ in Wittichenau, möchten die Oranienburger und ihre Gäste mit ihren Objekten begeistern.

Louise-Henriette hätte sicher ihre helle Freude: Hunderte Stücke ihrer ostasiatischen Sammlung sind in der Porzellankammer im Schloss zu sehen. hb

Von MAZonline

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