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Lokales Bushaltestellen werden aufgemöbelt
Lokales Bushaltestellen werden aufgemöbelt
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18:10 23.11.2017
Mitarbeiter der Firma Belm bauen derzeit die Haltestelle in der Zillestraße um: Ingo Ernicke, Frank Marschke und Azubi Justin Vater (v. r.). Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

In der Stadt Luckenwalde und den beiden Ortsteilen gibt es insgesamt 91 Bushaltestellen – in unterschiedlicher Qualität. Sie dienen sowohl dem Stadtverkehr als auch den Überlandlinien. Ein Konzept, wie diese bis zum Jahr 2022 aufgewertet und barrierefrei hergerichtet werden sollen, stellte Jürgen Schmeier, Leiter des städtischen Straßenamtes, jetzt im Stadtentwicklungsausschuss vor. Vor allem geht es dabei um eine gute Erreichbarkeit über befestigte Gehwege, um Zugänge mit einer Mindestbreite von 1,50 Meter und einer Steigung von maximal sechs Prozent sowie um glatte Aufstellflächen mit mindestens zwölf Zentimetern Bordsteinhöhe.

Die alte Parklücke in der Zillestraße wurde geschlossen, der Haltestellenbord bereits neu gebaut. Quelle: Elinor Wenke

„48 Haltestellen sind nach Einschätzung der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming in Ordnung; 36 sind mittelfristig zu ertüchtigen und sieben Haltestellen müssen dringend umgebaut werden“, sagte Schmeier. Zu den Haltepunkten mit hoher Priorität gehören zum Beispiel die Stationen in der Forststraße, der Heidestraße, im Haag und in der Zinnaer Straße. „Dort gibt es einen hohen Parkbedarf und Parkdruck“, sagte Schmeier. Zudem sei die neueste Generation des Hybrid-Stadtbusses genauso groß wie ein Linienbus, wodurch mehr Platz beim Einfahren des Busses benötigt wird. „In der Zillestraße zum Beispiel reichen die 25 Jahre alten Parkbuchten nicht mehr aus, sagte Schmeier, „sie werden derzeit zurückgebaut und durch Spezialborde ersetzt.“

Um einen Haltestellenbereich ordnungsgemäß herzurichten, fallen laut Schmeier Kosten in Höhe von durchschnittlich 7000 Euro an. Standortveränderungen sollten aber nur in seltenen und dringlichen Fällen vorgenommen werden. „Viele Nutzer haben sich an die Standorte der Haltestellen, die Fahrzeiten und die Wegebeziehungen gewöhnt“, so Schmeier weiter.

Neue Haltestelle am Schulkomplex Jahnstraße

Ein solch dringlicher Fall war der Schulkomplex in der Jahnstraße. Im Interesse eines sichereren Schulweges wurde eine große Haltestelle an der Turnhalle neu gebaut. 52 000 Euro hat die Stadt dafür investiert, zur Hälfte mit Fördermitteln.

Für viel Aufregung hatte der Wegfall der Haltestellen vor dem Markt 12 und dem Museum gesorgt. Derzeit laufen Gespräche, sie in die Theaterstraße/Ecke Lämmergasse zu verlegen. Der Probebetrieb läuft.

Zwei neue Haltepunkte für die Poststraße

Für 2018 ist unter anderem geplant, drei Haltestellen in der Breitscheidstraße sowie eine im Biotechnologiepark zu erneuern, die Kosten werden auf 25 000 bis 30 000 Euro geschätzt. In der Dahmer Straße sollen im Zuge des Straßenbaus zwei Haltestellen vor der Einmündung Kleiner Haag neu und barrierefrei gebaut werden.

Für das Jahr 2019 können Fahrgäste auf attraktivere Haltepunkte in der Lindenstraße und Am Neuen Damm erwarten. Die Überdachung am Haltepunkt in der Salzufler Allee wird vergrößert und die Aufstellfläche angepasst. Mittelfristig sind in der Poststraße zwei neue Haltestellen in Höhe der ehemaligen Post vorgesehen

Von Elinor Wenke

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