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Cottbus Drei Männer attackieren Ausländer in Cottbus
Lokales Cottbus Drei Männer attackieren Ausländer in Cottbus
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14:22 24.07.2018
Symboldbild Quelle: dpa
Cottbus

Am frühen Montagabend kam es um kurz vor 19 Uhr in Cottbus zu einer handfesten Auseinandersetzung in der Innenstadt. Wie die Polizei am Dienstagmittag mitteilte, lieferten sich mehrere Personen an der Stadtpromenade „eine handfeste Auseinandersetzung“ .

Drei Männer so die Polizei, hätten verfassungsfeindliche Parolen gebrüllt und drei Personen mit Migrationshintergrund beleidigt. Einer der Angreifer habe einen Mann zu Boden geschubst. Dieser rappelte sich auf und wollte mit seinen beiden Begleitern fliehen. Die drei Ausländerfeinde, setzen der Gruppe nach. Holten sie ein und rissen sie zu Boden.

Erst die Polizei konnte der Aggression Einhalt gebieten. Beruhigen wollten sich die drei Männer im Alter von 38, 39 und 43 Jahren aber nicht.

Sie wehrten sich massiv gegen ihre Festnahme. Es kam zu Rangeleien. Der 39-Jährige wurde dabei verletzt und musste medizinisch versorgt werden.

Währenddessen nahmen die Opfer Reißaus, ohne dass die Polizei ihre Personalien aufnehmen konnte.

Das aggressive Trio wurde schließlich festgenommen. Doch selbst jetzt, skandierte der 39-Jährige weiterhin ausländerfeindliche Parolen.

Nüchtern waren die Drei nicht. Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,49; 2,2 und 1,37 Promille. Zur Sicherung von Beweisen wurde die Entnahme von Blutproben veranlasst.

Aber anscheinend war nicht nur Alkohol im Spiel. Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen stießen die Beamten auf „szenetypische Tütchen mit betäubungsmittelverdächtigen Substanzen“.

Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Polizei hofft zudem, dass sich die Opfer der Attacke bei der Polizeiinspektion in Cottbus, Juri-Gagarin-Straße 15-16 unter der Telefonnummer 0355 4937 1227 oder jeder anderen Polizeidienststelle melden, damit die Geschehnisse lückenlos aufgeklärt werden können.

Von MAZonline

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