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120 neue Wohnungen geplant

Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen 120 neue Wohnungen geplant

Das größte Wohnungsunternehmen im Landkreis Dahme-Spreewald startet mit Volldampf in das neue Jahr. Die Planungen der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen sehen vor, dass in diesem Jahr allein 5,6 Millionen Euro in die Instandhaltung beziehungsweise Modernisierung der insgesamt 4239 Wohnungen fließen.

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Geschäftsführer Rolf Faust ist sich ganz sicher, dass auch dieser Wohnblock in der Heinrich-Heine-Straße Ende 2016 schmuck aussieht.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Nach der Weihnachtspause bleibt der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge) keine Zeit zum Verschnaufen. „Das neue Jahr stellt uns vor erhebliche Herausforderungen“, sagt Geschäftsführer Rolf Faust.

Einen dicken Brocken bilden allein schon die Instandhaltung und Modernisierung der insgesamt 4239 Wohnungen des Unternehmens. Wie bereits im Vorjahr sind dafür 5,6 Millionen Euro vorgesehen. Das ist fast viermal so viel als vor zehn Jahren. Damals konnte der einst hoch verschuldete kommunale Wohnungsbetrieb lediglich 1,5 Millionen Euro in die Erhaltung seines Bestandes investieren.

Über eine Sanierung der Fugen, einen frischen Anstrich der Fassade sowie moderne Balkonbrüstungen können sich in diesem Jahr die Mieter in der Carl-Kindler-Straße 1-6, im Schenkendorfer Flur 22-25, in der Heinrich-Heine-Straße 1-4 sowie 28-33 freuen. Handwerker verstärken in diesen Häusern auch die Elektroanlagen und bauen moderne Steuerungselemente ein, damit die Heizungen besser reguliert werden können. Die Verjüngungskur umfasst auch die Reparatur beziehungsweise Erneuerung der Dächer sowie den Einbau moderner Fenster und Wohnungstüren. „Das Rundum-Sorglos-Paket wird in diesen Wohnblocks noch durch neue Hauseingänge und ein frisch gemalertes Treppenhaus komplettiert“, sagt Faust.

Visitenkarte

Insgesamt 4239 Wohnungen gehören zum Bestand der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen.

Die Mieteinnahmen belaufen sich auf 14,7 Millionen Euro, wobei die Mietschulden im Unternehmen lediglich bei einem Prozent liegen.

Die Leerstandsquote beträgt bei Wohnraum aktuell nur ein Prozent. Die Fluktuation der Mieter erreichte im November 7,3 Prozent. Das schließt alle Mieterumzüge – auch die innerhalb des Unternehmens – ein.

Die Eigenkapitalquote der Wohnungsbaugesellschaft erreicht jetzt 23 Prozent. Im Jahr 2005 lag sie bei lediglich 4,3 Prozent.

Der neue Firmensitz der Wobauge und ihrer Servicegesellschaft befindet sich am Fontaneplatz 1.

Auf Dacharbeiten müssen sich in der Kernstadt auch die Mieter in der Jahnstraße 7A-9 einstellen. Etwa eine Million Euro investiert das Unternehmen im Ortsteil Niederlehme, wo die „Außenhaut“ der Häuser in der Erich-Weinert-Straße 5-8 saniert wird. In Zernsdorf hingegen steht das Gebäude in der Friedensaue weiterhin zum Verkauf. Hier gebe es zwar Interessenten, aber die Wohnungsbaugesellschaft habe im Interesse ihrer Mieter nichts zu verschenken, sagt Faust.

Nach dem ersten größeren Neubauvorhaben im Kirchsteig wagte das Unternehmen dort jetzt ein zweites Projekt. Die 24 Wohnungen im Kirchsteig 74 und 75 können im Sommer bezogen werden. Dabei handelt es sich um 20 Zwei- und vier Drei-Raum-Wohnungen. Parallel laufen die Vorbereitungen für das große Wohnprojekt, das oberhalb des bestehenden Wohngebietes im Potsdamer Ring bis hinauf zur alten B179 entstehen soll. Bis Ende 2020 will die Wohnungsbaugesellschaft dort für 14,5 Millionen Euro 120 attraktive Wohnungen errichten. Der dafür notwendige Bebauungsplan soll bereits im Februar im Stadtparlament verabschiedet werden. „Ich bin optimistisch, dass wir trotz der anspruchsvollen Hanglage noch im Sommer dieses Jahres die Planungen für dieses Wohnprojekt zur Genehmigung einreichen können“, sagt Faust. Mit dem Baubeginn rechnet er allerdings nicht vor dem Frühjahr 2017.

Die Unterbringung der Flüchtlinge treibt dem Geschäftsführer aktuell allerdings Sorgenfalten auf die Stirn. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) hat diesbezüglich ein Förderprogramm angekündigt. „Daran wollen wir uns als größtes Wohnungsunternehmen im Landkreis in jedem Fall beteiligen. Das setzt aber voraus, dass es sich auch betriebswirtschaftlich rechnet und das Unternehmen nicht erneut in die roten Zahlen treibt“, sagt Faust.

Von Franziska Mohr

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