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Dahme-Spreewald 14 neue Gruppenräume
Lokales Dahme-Spreewald 14 neue Gruppenräume
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00:22 09.11.2015
Der Hort platzt aus allen Nähten. Quelle: Foto: Uta Schmidt
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Schulzendorf

Am Dienstagabend entschieden sich die Gemeindevertreter von Schulzendorf einhellig dafür, detaillierte Planungen für den Erweiterungsbau des Hortes in der Illgenstraße in Angriff zu nehmen. Dieser soll mit 14 statt der bisher vorgesehenen zehn Gruppenräume ausgestattet werden. Zwei größere Räume im Bestandsgebäude sollen zudem für den Unterricht in der Grundschule genutzt werden und damit zur Entspannung der Raumnot in der Schule beitragen. Die Gemeindevertreter schlossen sich damit der Empfehlung des zeitweiligen Ausschusses „Horterweiterung“ an, der am Vortag beraten und für die Erhöhung des Raumangebots votiert hatte.

Guido Thieke (CDU) erläuterte, wie der eigens dafür ins Leben gerufene, nicht unumstrittene Ausschuss immer wieder konstruktiv um die beste Lösung gestritten habe. Ende Oktober fand demnach eine Begehung mit den Vertretern des beauftragten Architekturbüros Schragemann und Schulte im Hortgebäude statt, um Potenzial auszuloten und Pläne für die künftige Gestaltung zu entwickeln. „Wir wollen Perspektiven für Hort und Schule aufzeigen. Angesichts steigender Kinderzahlen werden wir aber in Zukunft nicht an einem Schulerweiterungsbau vorbei kommen“, so Thieke. Claudia Mollenschott (Linke) ergänzte: „Wir machen jetzt Nebenräume des Horts für die Schule nutzbar. Aber der Hort wird in wenigen Jahren alle Räume selbst benötigen.“ Winnifred Tauche (Linke) verwies darauf, dass der Beschluss nur eine „Übergangslösung“ sei.

Die Weichen sind jetzt gestellt, dass detaillierte Planungen für das Bildungsprojekt in Angriff genommen werden können. Architekt Carl Schragemann hatte dazu den Gemeindevertretern mehrere Varianten der Horterweiterung mit insgesamt 16 zusätzlichen Räumen – auch für die Schule und als Büro – vorgestellt. Das neue Hortgebäude soll sich in H-Form auf dem Schulgelände erstrecken. Ein 80 Quadratmeter großer Verbindungsbau kann als Mehrzweckraum genutzt werden.

In den kommenden zwei Jahren wird die Gemeinde rund drei Millionen Euro erneut in ihren Bildungsstandort investieren. Allein mit der Entscheidung für die Aufstockung um vier neue Gruppenräume muss sie mehr als 430 000 Euro zusätzlich schultern. Bedenken äußerten deshalb mehrere Gemeindevertreter, ob diese Entscheidung angesichts absehbarer Haushaltslücken ratsam sie. Gemeinderatsvorsitzender Herbert Burmeister (Linke) entgegnete dazu: „Wir stehen nicht vor der Frage, was wir uns leisten können, sondern was wir brauchen.“

Mehr Platz im Hort wird nicht nur für die Hausaufgabenbetreuung nötig, sondern auch für Arbeitsgemeinschaften. Ebenso gibt es Angebote für die offene Hortarbeit, bei der sich die Kinder ihre Lieblingsbeschäftigungen aussuchen können. Rückzugsräume werden gebraucht.

Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 soll das der Erweiterungsbau mit 14 neuen, 35 Quadratmeter großen Gruppenräumen in Betrieb gehen. Nicht nur aufgrund des ungebrochenen Zuzugs junger Familien und der Attraktivität der Grundschule hatte sich die Gemeinde dazu entschlossen, das Hortangebot in Zukunft auf insgesamt 280 Plätze zu erhöhen. Ende des Jahres läuft die Betriebserlaubnis für 70 Hortplätze in der Mehrzweckhalle aus, mit der bisher der Raumnot begegnet wurde.

Von Uta Schmidt

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