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Dahme-Spreewald 150 neue Wohnungen in Königs Wusterhausen geplant
Lokales Dahme-Spreewald 150 neue Wohnungen in Königs Wusterhausen geplant
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05:55 20.08.2014
Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU) und Geschäftsführer Rolf Faust (r.) schauen sich auf der Baustelle des neuen Firmensitzes um. Quelle: Franziska Mohr
Königs Wusterhausen

„Wir haben derzeitig in Königs Wusterhausen jährlich einen Zuzug von 230 Einwohnern. Aber die Leerstandsquote bei Wohnraum liegt schon heute unter einem Prozent“, unterstrich Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU) die Dringlichkeit dieses Vorhabens. Für die besonders begehrten kleinen Wohnungen sowie zentrale Lagen wie im Kirchsteig oder in der Potsdamer Straße gäbe es schon Wartelisten.
Nachdem die Wobauge nach ihrer Sanierung in diesem Jahr bereits die ersten 33 neuen Wohnungen im Kirchsteig an die Mieter übergab, hat sie jetzt schon drei neue Projekte im Blick.

Wohn- und Geschäftshaus für 3 Millionen Euro

Auf dem Areal Fontaneplatz 1, auf dem sich einst die Gaststätte „Märkischer Hof“ befand, lässt die Gesellschaft jetzt für drei Millionen Euro ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Voraussichtlich ab Mitte nächsten Jahres befindet sich in dem dreigeschossigen Gebäude auf den unteren Etagen auch ihr neuer Firmensitz. Im Obergeschoss entstehen fünf Zwei- und eine Drei-Raum-Wohnung. Der Geschäftsführer ist optimistisch, dass der Rohbau noch vor dem Winter fertig ist.

Aufwärtstrend

Nach der Fusion der drei städtischen Gesellschaften verfügt die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge) insgesamt über 4333 Wohnungen.

Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Königs Wusterhausen mit 23 Mitarbeitern und drei Azubis. Im Tochterbetrieb, der Service-Gesellschaft, sind 25 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit Verbindlichkeiten von 116 Millionen Euro stand die Gesellschaft 2003 noch kurz vor der Pleite, ehe 2004 gemeinsam mit den Gläubigerbanken das Sanierungsprogramm gestartet werden konnte.

Der Wohnungsbetrieb erwirtschaftete 2013 ein Jahresergebnis von 2,3 Millionen Euro. Seine Eigenkapitalquote liegt jetzt bei 21 Prozent (25 Millionen Euro).

Außerdem wartet er jetzt täglich auf die bereits im April eingereichte Baugenehmigung für das zweite Wohnprojekt im Kirchsteig. Auf dem einstigen Holper-Parkplatz unweit vom Bahnhof sollen zwei dreigeschossige Gebäude mit jeweils zwölf Wohnungen entstehen. Das sind ausschließlich Zwei-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von etwa 60 Quadratmetern. Interessenten sei verraten, dass die Warmmiete etwa 660 Euro betragen wird. Ein Fahrstuhl wird allerdings fehlen.

1200 Wohnungen mit 2 bis 3 Zimmern

Das umfangreichste Neubau-Vorhaben startet die Wohnungsbaugesellschaft im Areal Potsdamer Straße/ Potsdamer Ring. Hier entstehen in den nächsten sechs Jahren etwa 120 Wohnungen mit zumeist zwei und drei Zimmern. Dabei wird das Unternehmen in vier Bauabschnitten insgesamt etwa 14,5 Millionen Euro investieren. Der Aufstellungsbeschluss für den dafür notwendigen Bebauungsplan steht am 8. September im Stadtparlament zur Diskussion.

„Die Finanzierung der Projekte ist durch einen gesunden Mix aus 60 Prozent Krediten und 40 Prozent Eigenkapital gesichert“, betont Geschäftsführer Faust. Die Vermietung in diesem Innenstadtareal mit Nähe zu Supermarkt, Ärztehaus, Bahnhof und Kita bereitet ihm überhaupt keine Sorgen.

Von Franziska Mohr

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