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Dahme-Spreewald 162 Bäume bei Orkan „Xaviar“ beseitigt
Lokales Dahme-Spreewald 162 Bäume bei Orkan „Xaviar“ beseitigt
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12:53 26.02.2018
Gehört zur Jahreshauptversammlung dazu: die Beförderung der Kameraden. Oliver Krüger (l.) wird Oberlöschmeister. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Prieros

Der Saal im Tourismuszentrum in Prieros, in dem Freitagabend die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heidesee statt fand, war voll. Gemeindewehrführer Jörg Sperber eröffnete die Zusammenkunft. Anschließend gab Gemeindejugendwart Mario Krüger einen detaillierten Überblick über die Arbeit in der Jugend- und Kinderfeuerwehr. Er dankte Pamela Schocke, die über viele Jahre Jugendwart in der Jugendfeuerwehr Friedersdorf war und wünschte Mario Ullrich, der im Oktober das Amt übernommen hatte, viel Erfolg bei der Arbeit.

Enormes Pensum

Mit Stand vom 31. Dezember gibt es in der Jugendfeuerwehr (JFW) Friedersdorf 14 und in Prieros acht Mitglieder, so Krüger. Bei den „Löschwürmern“ (Kinderfeuerwehr KFW) sind es 21. Für die Feuerwehrtechnische Ausbildung stehen 370 Stunden zu Buche, für die allgemeine Jugendarbeit 238 Stunden, dazu kommt noch der Zeitaufwand für JFW/KFW mit 518 Stunden. Das ist schon ein enormes Pensum für die Kameraden. Beim ersten 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag im Oktober waren JFW und KFW ebenso involviert wie die „Großen“. Zudem konnte die JFW Friedersdorf an diesem Tag ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Die Heideseer Kameraden rückten 2017 zu 336 Einsätzen aus. Allein 183 davon gehen auf das Konto von Orkan „Xavier“ in der Zeit vom 5. bis 10. Oktober. Überhaupt zeichnete sich das Jahr durch Unwettertage aus. Am 18. März sechs Sturmeinsätze, am 26. Juni fünf, am 29. Juni 14 Unwettereinsätze und am 29. Oktober noch einmal zehn Sturmeinsätze.

Viel Dank in den Grußworten

Kreisbrandmeister Ronald Rudis und Dieter Heinze, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, sprachen in ihren Grußworten den rund 130 aktiven Kameraden ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. „Ich bin sehr beeindruckt von den Zahlen, die ich hier gehört habe“, so Ronald Rudis. „Wichtig ist uns, dass ihr immer wieder heil von den Einsätzen zurückkommt, und was in unserer Macht steht, tun wir dafür“, sagte Bürgermeister Siegbert Nimtz (parteilos). „Ich möchte Ihnen unsere Anerkennung aussprechen. Was sie leisten ist immens“, so Gemeindevertreter Sebastian Erxleben und kommt zu der Schlussfolgerung: „Feuerwehr ist kein Hobby, es ist eine Lebenseinstellung.“.

Von Gerlinde Irmscher

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