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Dahme-Spreewald 21. Herbstjugendlager der Wehren im Landkreis
Lokales Dahme-Spreewald 21. Herbstjugendlager der Wehren im Landkreis
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05:30 04.10.2016
Ein Renner für die zahlreichen Besucher waren die Feuerwehr-Hüpfburgen. Quelle: Uta Schmidt
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Gräbendorf

Mutig kletterte Nele Heinke mehrere Meter hoch und stapelte dabei noch geschickt Getränkekisten übereinander. Neun Kisten schafft die Elfjährige, bevor sie wieder sanft und gut gesichert an Seilen auf dem Boden landete. „Das habe ich schon öfter ausprobiert, das klappt ganz gut“, sagte das Mädchen stolz, nachdem es das Geschicklichkeitsspiel beim Kinderfest im Herbstlager der Jugendfeuerwehren am Sonntag absolviert hatte. Freundin Cecile Berger drückte die Daumen. „Wir sind schon zum zweiten Mal im Herbstlager dabei. Das macht eine Menge Spaß, und man lernt viel Neues dazu wie das richtige Ausrollen der Schläuche“, erzählte das Mädchen. Neu sei für sie auch die „Zusammenarbeit“ mit Rettungshunden gewesen, die bei einer Übung ein Kind finden sollten. „Wir wollen vielleicht einmal Berufsfeuerwehrfrauen werden“, meinen die beiden Mädchen aus Königs Wusterhausen. Unterstützung kommt von Franziska Berger. „Ich finde es gut, dass die Kinder in der Jugendwehr so viel lernen. Es ist immer gut zu wissen, wie man Leben retten kann“, meinte die Mutter.

Nele Heinke und Cecile Berger aus Diepensee nahmen am Herbstlager teil und nutzten die vielen Aktionsangebote wie das Kistenklettern. Quelle: Uta Schmidt

Insgesamt 293 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren trafen sich in den vergangenen vier Tagen beim 21. Herbstjugendlager, um ihre Ausbildung voranzutreiben und gemeinsam Spaß zu haben. 86 Betreuer und Helfer aus dem gesamten Landkreis Dahme-Spreewald nahmen sich viel Zeit und bescherten den Teilnehmern erlebnisreiche, unbeschwerte Stunden. Höhepunkt des Herbstlagers am Frauensee war nach Geländespielen, Workshops und Lagerolympiade das großes Kinderfest am Sonntag, bei dem es nicht nur Feuerwehr, sondern auch Partner wie Polizei, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und andere ihre Arbeit vorstellten.

„So viele Teilnehmer hatten wir noch nie, es gibt kein freies Bett mehr im Herbstlager. Das hat uns logistisch ganz schön herausgefordert“, berichtete Lagerleiter Renatus Welzel. Erstmals hatte der Straupitzer die Aufgabe des „Chefs“ übernommen, nachdem er auf eine Menge Erfahrungen aus den Vorjahren als Stellvertreter zurückgreifen konnte. Da sei auch eine hohe Flexibilität bei den Tagesabläufen gefragt. „So mussten wir am Samstag die Ausbildung wegen Dauerregens kurzerhand in die Gebäude verlegen. Das war aber kein Problem“, so der Vizekreiswehrwart. Wie am Schnürchen seien das Geländespiel rund um den Frauensee sowie die Olympiade mit 15 Stationen verlaufen.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gräbendorf erklärten das Tanklöschfahrzeug. Quelle: Uta Schmidt

Begeistert von den vielen Schau-, Staun- und Mitmachmöglichkeiten waren die zehn „Löschzwerge“ aus Groß Köris mit Betreuerin Denise Dahlke. „Wir nutzten den Besuch hier, um einmal das große Spektrum der Feuerwehrtechnik und deren Einsatzmöglichkeiten zu zeigen“, sagte sie. Im Floriansdorf gab für die Jüngsten ab dem sechsten Lebensjahr gleich Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren.

Das Programm von Camp und Kinderfest wird von Jahr zu Jahr leicht verändert, um möglichst viel Abwechslung zu garantieren. „Viele Kinder und Jugendliche nehmen ja schon seit mehreren Jahren am Herbstlager teil, und die wollen immer wieder Neues erleben und erlernen. In jedem Jahr planen wir schon vier Wochen nach dem Abschluss und der Auswertung das Programm für das Herbstlager im kommenden Jahr“, so Welzel. Spieleverantwortliche der Kreisjugendfeuerwehr würden sich immer wieder was Neues einfallen lassen und könnten dabei auf Spielesammlungen aus anderen Wehren zugreifen. Besonders gefragt bei den Besuchern waren auch die Bastelstände und die großen „Feuerwehr-Hüpfburgen“.

Info: www.kjf-ids.de

Von Uta Schmidt

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