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24. Sommerfest auf der Dorfaue

Pätz 24. Sommerfest auf der Dorfaue

Bereits zum 24. Mal veranstaltete die Pätzer Dorfgemeinschaft am Sonnabend auf der idyllischen Dorfaue ein Sommerfest. Den traditionellen Gaudi-Wettkampf entschied das Team aus Kleinbesten für sich, Großbesten und Pätz landeten gemeinsam auf dem zweiten Platz.

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Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr luden zum „Bembelschieben“ an die Holzrutsche ein.

Quelle: Uta Schmidt

Pätz. Fröhlich und familiär war wieder das beliebte Pätzer Sommerfest auf der idyllischen Dorfaue am Samstag: Das kühle Bier schmeckte ebenso wie der selbst gebackene Kuchen von den Frauen der Volkssolidarität, Spiel und Spaß stimmten heiter und Trubel herrschte auf der Tanzfläche unter freiem Himmel. Zum 24. Mal nun schon rückte die Dorfgemeinschaft in gemütlicher Runde zusammen. Gäste aus den Nachbargemeinden waren dabei willkommen. „Viele Einwohner haben wieder zum Gelingen beigetragen. Das ist ja das Besondere in unserem Dorf, dass ohne viel Worte mit angepackt wird“, erklärte Jürgen Ostländer vom Ortsbeirat. Mit dabei waren die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, von verschiedenen Vereinen wie vom Heimatverein, aber auch Gewerbetreibende und Gemeindevertreter.

Zahlreiche Gäste kamen zur Dorfaue

Zahlreiche Gäste kamen zur Dorfaue.

Quelle: Uta Schmidt

Den Auftakt gestaltete der Männergesangsverein Bestensee 1923 e.V.. Sein Programm reichte von stimmungsvollen Seemannsliedern über Trinklieder bis zur Brandenburg-Hymne. „Wir treten seit vielen Jahren bei den Festen in Pätz auf, seit 2014 auch regelmäßig beim Adventsfeuer. Und wir würden gerne auch wieder Pätzer Sänger in unsere Reihen aufnehmen“, warb der Vereinsvorsitzende Matthias Höppe für das Hobby. Geprobt werde immer freitags um 19 Uhr im Gemeindesaal in der Eichhornstraße.

Bürgermeister Quasdorf sprach über die Ortsentwicklung

Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) ließ es sich nicht nehmen, in einer kurzen Ansprache auf die erfolgreiche Entwicklung des 900 Einwohner zählenden Ortsteils zu verweisen: „Pätz ist mit neuen Straßen sowie Wasser- und Abwasserleitungen infrastrukturell komplett erschlossen. 2008 hatten wir noch überlegt, ob wir den Kindergarten schließen müssen. Jetzt steht fest: Wir bauen im nächsten Jahr eine neue Kita mit 130 Plätzen und reißen das alte Gebäude ab. Der Bauantrag wird gerade gestellt“. Dies sei ein Zeichen für den Aufschwung in der 7411 Einwohner zählenden Gemeinde.

Nach den schmissigen Tanzrhythmen der Musiker der „Blasmusik Königs Wusterhausen“ machten sich die Teams aus Pätz, Klein- und Großbesten für den traditionellen Gaudi-Wettkampf „warm“. Drei Familien traten diesmal in den Kategorien Nageleinschlagen, Keksabknabbern und Holzkeiltreffen gegeneinander an. „In jedem Jahr lassen wir uns andere Aufgaben einfallen, damit sich die Teilnehmer nicht darauf vorbereiten können und die Bedingungen so fair wie möglich sind“, erklärte Spielleiter Ostländer. Für die Gastgeber aus Pätz trat Familie Rudolph mit den zehnjährigen Zwillingen Jakob und Moritz an. „Wir haben uns für das Spiel selbst angemeldet, weil wir als Familie ein gutes Gespann sind“, sagte Mutter Doreen. Vater Kai-Uwe fühlte sich als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr für die unterschiedlichen Aufgaben gut gewappnet. Nach dem Team aus Kleinbesten belegten die Pätzer gemeinsam mit den Großbestenern den zweiten Platz. Alle drei Mannschaften erhielten die gleichen Preise.

Fünf Meter lange Holzrutsche war die wohl größte Herausforderung

Noch entspannter ging es an den unterschiedlichen Stationen der Vereine zu. Die Feuerwehrleute etwa luden zum Bembelschieben an eine gut geölte, über fünf Meter lange Holzrutsche ein. „Gewonnen hat, wer den Bembel möglichst nah an die Ziellinie schieben kann. Das ist manchmal Millimetersache. Auf die Sieger warten Präsentkörbe“, sagte Manfred Kühn. Harald Bergter rechnete sich da gute Chancen aus: „Ich war schon mal Erster und Zweiter“. Petra Zimmermann aus Königs Wusterhausen genoss den Sommertag ebenso. „Das Schöne an diesem Fest ist das gute Verhältnis zwischen Spiel, Spaß, Kultur und Gastronomie“. Am Abend tauchte „Lucys Feuershow“ die Dorfaue in ein romantisches Licht.

Von Uta Schmidt

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