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Dahme-Spreewald 2984 Menschen ohne Job
Lokales Dahme-Spreewald 2984 Menschen ohne Job
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20:10 30.11.2016
Ina Rodenberg ist die neue Geschäftsführerin des Jobcenters Dahme- Spreewald. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Wie die Agentur für Arbeit Cottbus bekannt gab, lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Dahme-Spreewald im Oktober bei glatten fünf Prozent. Somit liegt sie auch in diesem Monat wieder deutlich unter der bundesweiten Quote von 5,7 Prozent. Der Geschäftsstellenbezirk Königs Wusterhausen kann diese Zahl noch toppen. „Mit 4,8 Prozent haben wir im gesamten Brandenburger Süden die niedrigste Quote“, sagt Boris Müller, Bereichsleiter des Geschäftsstellenverbundes Dahme-Spreewald. Es ist das erste Mal, dass hier die Quote unter fünf Prozent liegt. Von Oktober auf November verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 96 Personen auf 2984. Das sind 462 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Der Bestand der bei der Agentur gemeldeten Arbeitsstellen beträgt 1059. „Die Nachfrage der Arbeitgeber, speziell nach Fachkräften, ist weiterhin ungebrochen hoch“, berichtet Müller.

Neue Geschäftsführerin stellt sich vor

Neue Geschäftsführerin im Jobcenter Dahme-Spreewald ist seit 26. Oktober Ina Rodenberg. Die 49-jährige Juristin kann auf eine langjährige Berufserfahrung zurückblicken. Nach dem Studium in Passau führte sie ihr Weg nach Berlin und der berufliche Einstieg begann bei der Treuhand-Liegengesellschaft. Danach wechselte Rodenberg zur Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin/Brandenburg, war später fünf Jahre Verwaltungsleiterin im Arbeitsamt Cottbus und kehrte 2004 nach Berlin zurück in die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Steglitz-Zehlendorf. Später wechselte sie als Mitglied der Geschäftsführung in das Jobcenter Lichtenberg und von da aus nach Neukölln. Bevor es Ina Rodenberg nach Königs Wusterhausen verschlug, war sie zwei Jahre als Projektleiterin in der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin tätig.

„Menschen zu helfen, dass sie Arbeit finden, finde ich eine sehr ehrenvolle und sinnführende Aufgabe“, sag Rodenberg. Wichtige Ziele für sie sind: weniger Jugendliche ohne Abgeschlossene Ausbildung und Sicherung des Fachkräftebedarfes. Und auch das Thema Qualifizierung ist für sie ein Schwerpunkt. „Es ist wichtig, die Menschen bei der Qualifizierung stärker zu unterstützen, damit sie dann Arbeit finden“, sagt die Geschäftsführerin. Was kann ich anders und besser machen?, ist die Frage, die sie ein Leben lang begleitet und das alles mit einer gewissen Portion Humor. „Arbeit soll auch Spaß machen“, so Rodenberg

Von Gerlinde Irmscher

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