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Dahme-Spreewald 365 neue Wohnungen entstehen
Lokales Dahme-Spreewald 365 neue Wohnungen entstehen
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06:35 23.07.2016
Visualisierung des Wohnprojektes „Am Rosenbogen“, hier in der Ansicht des nördlichen Bauabschnitts von Süd nach Nord (Stand 2015) . Quelle: Nöfer Architekten
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Wildau

Die Einwohnerzahl der jungen Stadt Wildau soll in den nächsten zehn bis 15 Jahren von aktuell etwas mehr als 10 000 auf 12 500 wachsen. Statistisch leben derzeit in Brandenburg etwa 2,1 Bürger in einer Wohnung. Das bedeutet, dass in Wildau in den nächsten Jahren ungefähr 1200 neue Wohnungen benötigt werden. Für mehr als 365 davon stellten die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung mit den Billigungs- und Offenlegungsbeschlüssen für die drei Wohnquartiere „Röntgenstraße/Schertlingstraße“, „Am Rosenbogen“ (Röthe-grund II) sowie „Wagnerstraße Südseite“ die Weichen. Sie wurden jeweils mit maximal zwei Enthaltungen angenommen. Die Planungen für alle drei Wohnquartiere liegen nun bis zum 17. August im Bauamt des Wildauer Rathauses öffentlich aus.

Auf dem Areal Röntgenstraße/ Schertlingstraße wollen die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (Wiwo) sowie das niederbayrische Unternehmen Apfelböck 26 Baukörper mit insgesamt etwa 165 Wohnungen errichten. Die Planer gehend dabei von vier verschiedenen Gebäudetypen aus, darunter befinden sich Doppel- und Reihenhäuser sowie meist dreigeschossige, punktuell aber auch viergeschossige Stadtvillen. Die innere Erschließungsstraße mündet in die Bergstraße, an der mit zwei viergeschossigen Baukörpern ein Torcharakter für das neue Wohngebiet ausgebildet wird. Nach Angaben des Wildauer Bauamtchefs Wilfried Kolb könnte für dieses Vorhaben bereits im kommenden Jahr Baurecht bestehen.

170 Wohnungen „Am Rosenbogen“ geplant

Aber auch zum Wohnprojekt „Am Rosenbogen“ (Röthegrund II) sind gegenwärtig die Meinungen der Bürger gefragt. Das Unternehmen Bauwert Investment Group, das seine Visitenkarte unter anderem im Charlotten Palais in Berlin-Mitte sowie in den Rosengärten in Wilmersdorf hinterlassen hat, möchte auf diesem Areal insgesamt 170 Wohnungen sowie 14 Reihenhäuser errichten. Die größtenteils viergeschossigen Baukörper, deren Ecken fünfgeschossig ausgeprägt werden, sollen in einem nach Süden geöffneten u-förmigen Ensemble angeordnet werden. Die Planungen sehen Zwei-, Drei- und Vier-Raumwohnungen mit Größen zwischen 47 und 120 Quadratmetern vor, die alle über Balkone oder Terrassen verfügen. Außerdem sind größtenteils Tiefgaragen für die notwendigen Stellplätze vorgesehen. Ihre Erschließung erfolgt über die Straße Rosenanger, die innerhalb des Baugebietes von Nord nach Süd verläuft. Im Untergeschoss sind 149 Stellplätze, 171 Mieterkeller sowie Fahrradkeller mit Platz für 171 Räder vorgesehen. Alle Geschosse sind barrierefrei durch Aufzüge erschlossen. Insgesamt werden in diesem Areal etwa 40 Prozent als Baufläche durch die drei Wohngebäude versiegelt, die verbleibenden 60 Prozent werden als Grün- und Gartenanlage gestaltet. Innerhalb der Wohnanlage sind ein Kinderspielplatz, ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und ein Wasserspiel vorgesehen.

Im Quartier Wagnerstraße Süd will die Wiwo 16 Wohnungen bauen. Auch hier könnte der Baustart bereits 2017 erfolgen. Schon im Bau sind 68 neue Wohnungen in der Fichtestraße 113, deren Rohbau noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Auch hier ist die kommunale Wiwo der Bauherr.

Von Franziska Mohr

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