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37 Bürger geehrt

Tag des Ehrenamtes in Wildau 37 Bürger geehrt

Ohne die Ehrenamtler geht in den meisten Vereinen gar nichts. Darin waren sich die etwa 150 Gäste im Wildauer Volkshaus am Mittwochabend einig. Eingeladen hatte Bürgermeister Uwe Malich (Linke), der 37 Bürger für ihre hervorragende Arbeit im Ehrenamt auszeichnete.

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Im Wildauer Volkshaus wurden am Mittwochabend 37 Bürger aus der Region für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. „Danke für Euer ehrenamtliches Engagement. Ihr alle tragt in Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Kitas und Schulen dazu bei, dass es uns in der Stadt Wildau gut geht“, begrüßte der Wildauer Bürgermeister Uwe Malich (Linke) am Mittwoch zur traditionellen Veranstaltung für ehrenamtlich tätiger Bürger etwa 150 Gäste im Saal des Volkshauses. Gekonnt spielten dazu am Keyboard die zwölfjährigen Schüler Emilia, Lina und Benedikt der Musikschule Seeliger bekannte Songs wie „Another Day in Paradise“ von Phil Collins. Ihr Lehrer Holger Kunow überraschte die Gäste, verkleidet als Dieter Thomas Heck, mit der 543. Folge der einstigen ZDF-Hitparade.

Die Geehrten

Bürgermeister Uwe Malich (Linke) ehrte folgende Bürger:

Gruppe 1 (Wirtschaft, Kita, Geschichte): Jens Warnken, Wolfgang Hendel, Frank Seidlitz, Christa Schulz und Irmtraud Carl.

Gruppe 2 (Sportvereine): Bernd Neumann, Falco Gladrow, Thomas Gantke, Ute Ranneberg, Björn und Birgit Tornow.

Gruppe 3 (Seniorenarbeit): Bärbel Richter, Sigrid Tilgner, Christine Gemeinhardt, Monika Helas und Edelgard Trepke.

Gruppe 4 (Vereine): Maik Peschke, Lothar Weißer, Uwe Liebig, Hermann Radke und Heinz Mutschinski.

Gruppe 5 (Kultur und TFH): Peter Ringling, Cornelia Weisse, Gunter Schreckenbach, Uta Wildemann und Christa Arlt.

Gruppe 6 (Chorarbeit): Annette Hohm, Edda Nopper, Waltraud Siegert und Marion Heinrich.

Gruppe 7 (Volkssolidarität): Lilli Hirsch, Elfi Wittenberg, Gerda Neubauer, Irmgard Jezowski, Inge Sattelberg, Ruth Bärmann, Ursula Paufler. 

Für gute Laune war also gesorgt, als Uwe Malich darauf verwies, dass er bei diesen jährlichen Veranstaltungen seit 2002 schon 436 Bürger für ihr Engagement zur Bereicherung des sportlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Lebens in Wildau ehren konnte. Zugleich verschwieg Malich nicht, dass die Hilfe der Ehrenamtlichen künftig bei der Integration von Flüchtlingen mehr denn je gefragt ist. Zumal er erst am Vormittag einen Brief vom Landrat erhalten habe, wonach der Kreis jetzt in diesem Jahr schon 1650 Menschen aufnehmen muss.

Der „Ehrenpräsident“ unter den Ausgezeichneten war an diesem Abend zweifellos Heinz Mutschinski, der den Krieg noch selbst miterlebte. Der 90-Jährige arbeitet aktiv im Verein „Bergung Gefallener in Osteuropa“ mit. Bei 14 Einsätzen half er, insgesamt 204 tote russische und deutsche Soldaten zu bergen. Obendrein ist Mutschinski schon fast 60 Jahre im Briefmarkenverein Wildau aktiv.

Immer aktiv sein, ist auch die Devise des Geschäftsführers der „Airkom Druckluft GmbH“, Jens Warnken. „Ohne klare Zeitgrenzen geht hier gar nichts“, sagt der 56-Jährige, der die Verantwortung für 33 Mitarbeiter trägt. Er ist nicht nur der Vize-Chef im Wildauer Gewerbeverein, sondern auch im Behindertenwerk in Spremberg sowie im Regionalausschuss Dahme-Spreewald der IHK tätig. „Als Gewerbeverein wollen wir jetzt die Kita ‚Zwergenland‘ auf dem Weg zur Kneipp-Kita unterstützen“, umreißt Warnken sein nächstes Ziel.

In der Gruppe der Sportler hatte diesmal Ute Ranneberg die Nase mit vorn. Die 48-Jährige hat als Vize-Chefin einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des erst 2012 gegründeten Schwimmsportvereins Wildau.

Über Blumenstrauß, Urkunde und Wildauer Heimatbuch freute sich auch Christa Arlt. Sie bereitet seit Jahren das Seniorenseminar an der TH Wildau mit vor. Zu mehr als 500 Vorträgen aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Geschichte und Sozialwesen wurde in dieser Reihe schon eingeladen.

An den Begrüßungsmappen für Neugeborene hat die Gruppe 2 der Volkssolidarität einen großen Anteil. Lilli Hirsch, Elfi Wittenberg, Gerda Neubauer und Irmgard Jezowski, Inge Sattelberg, Ruth Bärmann und Ursula Paufler strickten dafür allein im vorigen Jahr 108 Paar Socken und Schühchen.

Von Franziska Mohr

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