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Dahme-Spreewald 50 Magiere begeistern mit ihren Tricks
Lokales Dahme-Spreewald 50 Magiere begeistern mit ihren Tricks
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00:24 29.03.2018
Gerd Grunewaldt ist ein typischer Straßenzauberer. Er brachte die Besucher auf dem Kiez-Gelände mit seinen Tricks zum Staunen. Quelle: Heidrun Voigt
Gräbendorf

Hokuspokus, Simsalabim und Abrakadabra – mit trickreicher Fingerfertigkeit und allerlei Späßen verzauberten etwa 50 Magiere am Sonnabend die Besucher im Kiez am Hölzernen See. Auf dem Frühlingsfest zeigten sie im Disco-Saal ihre Kunststücke. Vor allem die Kinder kamen bei den zauberhaften Darbietungen auf ihre Kosten. Aber auch die Erwachsenen staunten. Für ihre Tricks brauchten die Tausendsassas oft Hilfe. Dafür holten sie sich Zauberlehrlinge auf die Bühne, die die Tricks mit viel Talent lösten.

Werkstatt für Zauberer

„Die Zauberer führen ihre 21. Werkstatt bei uns durch und treten für die Kinder hier ehrenamtlich auf“, sagte Kiez-Geschäftsführerin Christine Schilling. Heinz-Peter Ulbrich organisierte den Zauberer-Kongress, der von Freitag bis Sonntag im Kiez stattfand.

Gerd Grunewaldt, der auch Mitglied im Magischen Zirkel Deutschlands ist, kommt seit 18 Jahren zur Werkstatt an den Hölzernen See. „Es ist nicht einfach, vor Kindern zu bestehen. Wir bekommen hier eine Rückmeldung von ihnen und können unsere Erfahrungen austauschen, das ist sehr wichtig“, sagte der Berliner Zauberkünstler. Seit seinem 14. Lebensjahr, seit mehr als 50 Jahren hat sich Gerd Grunewaldt der schwarzen Kunst verschrieben. Er bezeichnet sich als typischen Straßenzauberer. Ein klappbarer Gauklertisch, wenige Requisiten und sein Waschbär-Maskottchen Locky – mehr braucht er nicht. Mit klassischen Zaubertricks brachte er die Besucher auf den Wegen im Kiez zum Staunen.

Magisches Spektakel

Kunterbunt ging es nicht nur beim magischen Spektakel zu. Auf dem gesamten Kiez-Gelände war beim Frühlingsfest jede Menge los. Bei den Harlekids konnten die Mädchen und Jungen zu Zirkuskünstlern werden. Viele Bastelmöglichkeiten, einen Streichelzoo, einen Trödelmarkt, eine Trampolinanlage und weitere schöne Angebote gab es für die Besucher. In der Hobbybude konnten sie unter anderem Kerzen gießen und Körbe flechten.

Im Haus des Wassers führte Fanny Vevaud durch die Unterwasserwelt und zeigte den Kindern an Mikroskopen, wie viel Leben in einem Wassertropfen steckt. „Das Wasser habe ich aus dem See geholt. Momentan sind Mückenlarven, kleine Krebse und Spinnen zu sehen“, erläuterte die junge Französin. Sie hatte im Jahr 2011 ein internationales freiwilliges Jahr im Kiez absolviert und war so begeistert gewesen, dass sie ein Jahr später dorthin als Freizeitpädagogin zurückkehrte.

Besucher aus Nah und Fern

„Wir waren im vergangenen Jahr schon hier und es hat uns so gut gefallen, dass wir wiedergekommen sind“, sagte Karin Rogge aus Mahlow. Begeistert waren auch Robert Klaeske und Marlen Richter. Das Paar war extra mit seinen Kindern aus Potsdam auf Empfehlung von Freunden angereist. „Das ist echt super hier und sehr abwechslungsreich. Man merkt, dass alles mit Herzblut gemacht ist“, schwärmte Marlen Richter.

Und das Team vom Hölzernen See und seine ehrenamtlichen Helfer hatten sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. „Wir sind mit 140 Leuten heute im Einsatz und wir freuen uns, dass auch unsere Partner alle mitziehen“, sagte Kiez-Geschäftsführerin Christine Schilling. Sie nannte den ASB, die Grimm-Initiative, die sich um Tschernobyl-Kinder kümmert, die Outdoor Vagabunden, „Living Under The Same Sun“, die Hilfsprojekte in Afrika unterstützen und andere Vereine und Personen. „Was alles heute hier passiert, könnten wir nie allein schaffen. Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken“, sagte Christine Schilling.

Von Heidrun Voigt

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