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50. Pokalangeln

Senzig 50. Pokalangeln

Beim 50. Pokalangeln der drei Senziger Anglervereine schneiden die Teilnehmer allesamt gut ab. Je acht Teilnehmer schickte jeder Verein ins Rennen, am Ende gab es Gleichstand, das Gewicht der jeweiligen Fänge entschied letztlich über den Sieg, den die Angler aus Waldesruhe nun zum dritten Mal in Folge davontrugen.

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Alle Teilnehmer des Senziger Wettangelns.

Quelle: Christian Dederke

Senzig. Zum Angeln werden Ruhe, Können und Glück benötigt. Das hört man oft an diesem Tag, anlässlich des 50. Pokalangelns der drei Senziger Anglervereine. Die Siegerehrung zeigt es: Noch nie war es so knapp wie in diesem Jahr. „Alle Teams sind punktgleich“, sagt Gerald Trotzki, Vorsitzender des Senziger Anglervereins Krüpelsee, an diesem Samstagnachmittag.

Insgesamt gibt es drei Anglervereine in Senzig. Nachdem der Anglerverein Krüpelsee im letzten Jahr sein eigenes 50-jähriges Vereinsjubiläum feierte, war er in diesem Jahr Gastgeber für ein halbes Jahrhundert Pokalangeln auf den Senziger Gewässern. Der Anglerverein „Senzig Mitte“ war 1925 der Gründungsverein. Aus ihm entstanden die heutigen drei Anglervereine. „Die drei Vereine entstanden aus der Geschichte, aufgrund der damaligen steigenden Anzahl an Einwohnern“, erzählt Gerald Trotzki. Die Mitglieder seines Vereins angeln auf dem Krüpelsee. Während der Anglerverein aus Mitte gleichzeitig den Krimnicksee befischt und der Anglerverein Waldesruhe den Zeesener See.

Je acht Teilnehmer aus jedem Verein

Die je acht Besten aus den drei Vereinen, die durch interne Wettbewerbe der Vereine ausgewählt wurden, nahmen am Pokalangeln teil. Sechs bis sieben Wettbewerbe richtet jeder Ortsverein im Jahr aus. Bei dem großen gemeinsamen Wettbewerb durften nur Weißfische geangelt werden, zu denen unter anderem Plötzen, Rotfedern und Brachse gehören. Nach der Punktgleichheit an diesem Samstag entschied letztlich das Gesamtgewicht der Fänge jedes Anglervereins. So gewann der Anglerverein aus Waldesruhe vor Senzig Mitte und Krüpelsee. Da Waldesruh den Pokal nun zum dritten Mal hintereinander gewann, darf der Verein im nächsten Jahr einen neuen Pokal sponsern. Das Klischee, dass nur Männer fischen, stimmt schon lange nicht mehr. „Frauen bereichern seit vielen Jahren die Anglervereine“, erzählt Rene Schmidt, Vorsitzender des Anglervereins Waldesruhe, der an diesem Samstag den ersten Platz in der Einzelwertung belegt hat. Seine Frau ist selbst im Verein aktiv. Während die ersten Einzelplätze zwischen den Anglervereinen aus Waldesruhe und Senzig Mitte ausgetragen wurde, erreichte Gerald Trotzki vom Anglerverein Krüpelsee den sechsten Platz. „Mir fehlten nur 20 Gramm zum fünften Platz“, erzählt er kämpferisch und mit einem Schmunzeln auf dem Lippen.

Der Nachwuchs eines angelnden Vereins ergibt sich meistens durch den Nachwuchs eines Vereinsmitgliedes. Jedoch freut sich jeder Verein auch über Urlauber von nah und fern, die einen Blick in die ortsnahen Vereine riskieren sollten.

Von Christian Dederke

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