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Abschied von der Ausbildung

Gesellenfreisprechung in Dahme-Spreewald Abschied von der Ausbildung

Insgesamt 27 Handwerksazubis aus dem Landkreis Dahme-Spreewald haben erfolgreich ihre Lehre beendet. Bei einem Festakt erhielten sie ihre Freisprechung von der Kreishandwerkerschaft und ziehen nun als Gesellen durchs Land oder machen ihre Meisterausbildung.

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Die Handwerksgesellen stoßen mit Kreishandwerkmeister Gerald Krüger (r.) an.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Die Gesellenfreisprechung ist sowohl für die Azubis als auch für die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald immer ein besonderer Höhepunkt. Am Montagabend war es wieder soweit. Im Maschinensaal des Sender- und Funktechnikmuseums konnten die frischgebackenen Handwerksgesellen ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. 34 Auszubildende hatten sich der Sommerprüfung 2015 gestellt. 27 haben die Prüfung bestanden. Zwei Maurer, zwei Hochbaufacharbeiter, ein Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klima und 21 Friseurinnen.

Kreishandwerkermeister Gerald Krüger wies in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass die Anwesenheit der Obermeister der einzelnen Gewerke eine hohe Würdigung der jungen Menschen ist. „Sie haben mit ihrer Prüfung bewiesen, dass sie fachlich in der Lage sind neben den anderen Gesellen zu bestehen. Aber vergessen Sie auch nicht, dass das Lernen nie zu Ende ist. Für ihre weitere fachliche Qualifizierung wünsche ich Ihnen gutes Gelingen“, so Krüger.

Vizelandrat Karl-Heinz Klinkmüller sagte in seiner Festrede, dass die Jugendlichen mit der Gesellenfreisprechung ein bedeutendes Ziel erreicht haben. Es habe sich gelohnt, sich anzustrengen und eine gute Basis für die berufliche Laufbahn zu schaffen. „Sie können zu recht auf sich stolz sein und es ist eine Freude für den Landkreis, wenn sich eine neue Generation auf den Weg in die Zukunft macht“, sagte Klinkmüller und bedankte sich auch bei all denen, die sich um eine gute Ausbildung im Landkreis bemühen und so den Jugendlichen einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen. Heiko Vesper von der Handwerkskammer Cottbus überreichte einen Bildungsgutschein.

Mit 84,3 Prozent ist Britta Lehmann aus Sonnenwalde die Beste in der Fertigkeit (praktische Prüfung). Die alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern hat sich zwei Jahre auf die Schulbank gesetzt und eine Umschulung zur Friseurin gemacht. „Ich habe schon eine Ausbildung in Kosmetik und Fußpflege. Nun fehlte noch Friseurin. Das gehört einfach zusammen“, erklärte sie.

In der Kenntnis (theoretische Prüfung) hat Jörn Prokof mit 86,4 Prozent die Nase vorn. Zudem konnte er nach drei Jahren vorzeitig seinen Gesellenabschluss machen. Der Anlagenmechaniker hat bei der Firma Böhler in Mittenwalde gelernt. „Mal sehen wie es weitergeht. Auf alle Fälle werde ich jetzt nach der Lehre erst einmal in der Firma arbeiten“, so Prokof und schließt aber nicht aus, dass es irgendwann wieder die Schulbank drückt. Meister wäre für ihn eine Option.

Von Gerlinde Irmscher

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