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Abzocke? Knöllchen-Vergabe in Mittenwalde

Das hat sich für die Stadt gelohnt Abzocke? Knöllchen-Vergabe in Mittenwalde

Nach dem Reformationsfest in Mittenwalde gibt es wegen der vielen verteilten Knöllchen ein Nachspiel. Ein CDU-Abgeordneter hatte das Thema diese Woche angesprochen und das Vorgehen schwer kritisiert. Der neue Außendienstmitarbeiter im Rathaus hatte eifrig und schnell gearbeitet. So aber verprellt man Gäste, sind die Befürchtungen.

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Beim Reformationsfest in Mittenwalde wurden die Besucher vom neuen Rathaus-Mitarbeiter ordentlich abkassiert.

Quelle: dpa

Mittenwalde. Nach dem Reformationsfest in Mittenwalde am vergangenen Wochenende gab es wegen der vielen von der Stadt verteilten Knöllchen ein Nachspiel.

Wie immer zu solchen Festen gab es nicht genügend Parkmöglichkeiten, so dass die Besucher überall kreuz und quer parkten. Oder sie hatten übersehen, dass die Parkscheibe einzulegen war.

Ärger über „bewusste Abzocke“

Genauso erging es CDU-Fraktionsmitglied Lothar Pehla, der sich in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung diese Woche darüber sehr aufregte. „Dass ich selbst ein Knöllchen erhalten habe, ist ja in Ordnung“, erklärte er, denn er habe gedacht, dass man in Mittenwalde an Sonnabenden und Sonntagen frei parken könne ohne zeitliche Begrenzung. Dass aber der Sonnabend auch als Werktag gezählt wird, sei ihm erst jetzt bewusst geworden. Er ärgere sich jedoch sehr darüber, dass die vielen Gäste „bewusst abgezockt“ wurden zugunsten des Mittenwalder Stadt-Säckel.

Gute Einnahmequelle für die Stadt

Der neue Außendienstmitarbeiter hatte an jenem Sonnabend den kommenden Brückentag vor dem 3. Oktober heraus gearbeitet und offensichtlich dabei viel Fleiß an den Tag gelegt. Im Rathaus habe man gehört, dass sich das für die Stadt ordentlich gelohnt habe – zum Nachteil der Reformationsfest-Besucher. „So verprellen wir die Gäste der Stadt“, argumentierte Pehla und traf dabei auf Verständnis. Künftig will man als Konsequenz daraus anders mit dem Park-Problem umgehen. Dann sollen freie Flächen in der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Von Andrea Müller

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