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Achtjähriger Junge im Anglerglück

Eichwalde Achtjähriger Junge im Anglerglück

Leopold Heinrich aus Eichwalde (Dahme-Spreewald) hat in den Ferien bei seiner Großmutter in Jessen (Sachsen-Anhalt) einen riesigen Fang gemacht. Der achtjährige Angler zog einen kapitalen Hecht ans Ufer. 88  Zentimeter lang war der Raubfisch und brachte viereinhalb Kilo auf die Waage.

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Anglerglück in den Sommerferien: Leopold Heinrich aus Eichwalde präsentiert seinen gefangenen Hecht.

Quelle: Privat

Eichwalde. Den Fang seines Lebens hat Leopold Heinrich aus Eichwalde im sachsen-anhaltinischen Jessen gemacht. Der Achtjährige zog einen kapitalen Hecht ans Ufer. 88 Zentimeter lang war dieser und brachte viereinhalb Kilo auf die Waage. Ein Fang, um den ihn wohl so manch versierter Petrijünger beneidet.

Attraktive Preise

„Fisch des Jahres 2016“ ist eine Gemeinschaftsaktion von der Märkischen Allgemeinen Zeitung mit dem Landesanglerverband und dem Angelfachgeschäft Angeljoe.

Es geht um die längsten gefangenen Fische von Aal bis Zander.

Fänge bitte möglichst aktuell melden! So können wir unser monatliches Ranking erstellen.

Die Gewinner können sich auf attraktive Preise und ein Grillfest mit Angeln im Frühjahr 2017 freuen. Außerdem verlosen wir unter allen Teilnehmern Gutscheine für Angelausrüstungen.

Gewertet werden Fänge bis zum 31. Dezember 2016. Teilnehmer müssen Name, Adresse, Telefonnummer, Fischart, Länge, Gewicht, Fangdatum und -ort sowie den Namen eines Zeugen einsenden. Erforderlich ist ein Foto mit Zollstock neben dem Fisch. Senden Sie dieses bitte an: MAZ – „Fisch des Jahres“, Friedrich-Engels-Straße 24,

14473 Potsdam oder via E-Mail an

fischdesjahres@MAZ-online.de

Leopold Heinrich hat seine Schülerangelkarte nach erfolgreicher Prüfung schon einige Zeit in der Tasche. Er ist Mitglied im Landesanglerverband Brandenburg und hat ebenfalls für Sachsen-Anhalt eine gültige Angelmarke. Zurzeit verbringt er seine Ferien bei Oma Rita in Jessen. Zu seinem Gepäck gehört seine Angelausrüstung mit einer kleinen Spinroute, Haken, Posen und anderem Zubehör. So oft es geht, fährt der Junge mit seiner Oma ans Wasser zum Angeln.

An seinem Glückstag war es die Schwarze Elster. Routiniert packte er seine Ausrüstung fertig, knetete eine Zwiebackmischung als Köder an den Haken und warf die Rute aus. Eigentlich mögen Hechte Zwieback überhaupt nicht, das wusste auch Leopold Heinrich. Sie werden nur jagdaktiv, wenn ein Köderfisch wild am Haken zappelt. Dann kommt ihr Raubfischinstinkt durch.

Hecht an der Angel

Doch plötzlich, es war nachmittags gegen 17 Uhr, wackelte die Pose. Leopold Heinrich war gespannt, welchen Friedfisch er wohl am Haken haben wird. Dann sah er Raubfischzähne nach der Pose schnappen. Der Achtjährige zog blitzschnell die Sehne. Er traute seinen Augen nicht, einem Hecht war seine Fressgier scheinbar zum Verhängnis geworden. „Der schoss hin und her und wollte ins Kraut flüchten“, sagt Leopold. Er holte mit ganzer Kraft den Hecht Stück für Stück ans Ufer. Die kleine Rute bog sich bedrohlich. Dann zog der junge Angler den Fisch ganz allein aus dem Wasser und sah das Prachtstück in seiner vollen Größe.

Der Hecht hatte den Haken nicht verschluckt, der hatte sich im Kiemen verhakt. Der Fisch war nicht mehr lebensfähig.

Gemeinsam mit seiner Großmutter brachte Leopold Heinrich das Prachtexemplar nach Hause. Dort wurde es vermessen, gewogen und fotografiert. Dann fuhren sie mit dem Fang zu Eberhard Gresse, einem Bekannten der Familie, der die Angelausrüstung des Jungen in Schuss hält. Gresse freut sich über den Angeleifer des Achtjährigen und unterstützt ihn gern.

Überraschung perfekt

Als Eberhard Gresse den Hecht sah, war er wirklich überrascht. Sofort schuppte er den Fisch und nahm ihn aus. Im Magen des Raubfisches fand er sogar noch eine kleine Rotfeder. Mit einem „Petri Heil“ gratulierte er dem jungen Angler zum seinem Fangglück. „Der Junge war dermaßen aufgeregt, dass er bis weit nach Mitternacht nicht zur Ruhe kam, immer wieder durchs Haus wanderte und ab und an einen Blick in die Tiefkühltruhe warf, wo der Räuber zerlegt gelandet war“, erzählt die Oma von Leopold Heinrich.

Am nächsten Tag gab es natürlich auch Glückwünsche von seinen Eltern , die nach Jessen gekommen waren. Immer wieder wurde er von seiner Mutter Nicole Heinrich vor Glück gedrückt. „Junge, Papa und ich sind ja so stolz auf dich. Mehr Glück geht wohl kaum“, sagte die Mutter stolz.

MAZ-Spezial zum „Fisch des Jahres“

Von H.-Dieter Kunze

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