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Akelei bis Zyperngras

Pflanzentauschbörse Akelei bis Zyperngras

Seit fünf Jahren gibt es bei der Neuapostolischen Kirche in Königs Wusterhausen eine Pflanzentauschbörse, die von Gartenliebhabern gerne genutzt wird. Am Freitag standen die Pflanzenliebhaber wie immer Schlange und zahlreiche Gewächse wechselten den Besitzer.

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Die Besucher hatten die Qual der Wahl.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. 450 Töpfe waren das „Anfangskapital“ für die Pflanzentauschbörse vor der Neuapostolischen Kirche in der Karl-Marx-Straße am Freitagvormittag. „Obwohl es erst um neun Uhr losgehen sollte, standen die ersten schon um halb acht vor der Tür“, erzählt Gudrun Lehmann. Man kommt, bringt Pflanzen mit, die im eigenen Garten zu viel sind, schaut was die Anderen bringen und schon kommt der Tauschhandel zustande. Angefangen hat es vor fünf Jahren. Mehr Öffentlichkeitsarbeit von seitens der Neuapostolischen Kirche war gefragt und da hatte Gudrun Lehmann die Idee mit der Pflanzentauschbörse. „Inzwischen ist es so, dass die Ersten bereits Mitte März anrufen und wissen wollen, wann es wieder so weit ist“, so Lehmann.

Salomonsiegel, Hokkaidopflanzen, Pfingstrosen, winterhartes Zyperngras, Gewürzpflanzen und vieles mehr wechselte den Besitzer. Gisela Walkowiak aus Zeesen kommt jedes Jahr. Diesmal hatte sie neben Akelei- und Heckenpflanzen auch noch ein paar Hefte von „Mein schöner Garten“dabei. „Vielleicht hat ja jemand Interesse, darin zu lesen, bevor ich sie wegwerfe“, sagte sie. Überhaupt finden es die Besucher schön, dass man miteinander ins Gespräch kommt und sich über Gartenpflege austauschen kann.

Nicht nur Pflanzen wurden getauscht

Für Andreas Henning-Schulze war die Tauschbörse neu. „Hätte ich vorher gewusst, dass es so etwas gibt, hätte ich nicht so viel weggeschmissen“, sagt er und fast ist es ihm etwas peinlich, so wenig mitgebracht zu haben, aber dafür mit ganz vielen Pflanzen nach Hause zu fahren. Er machte es mit einer Spende wieder wett.

Jedoch nicht nur Pflanzen wurden getauscht. Im Eingangsbereich hatte Gerhard Trump den Büchertrödel aufgebaut und da war so manches Schnäppchen zu finden. Wer wollte, folgte der herzlichen Einladung zu Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen.

Von Gerlinde Irmscher

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