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Dahme-Spreewald Als MINT-freundliche Schule geehrt
Lokales Dahme-Spreewald Als MINT-freundliche Schule geehrt
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00:17 01.02.2016
Im Foyer des Oberstufenzentrums in Königs Wusterhausen brachten gestern Schulleiter Klaus-Ulrich Tölpe, die Auszubildende Mandy Hansen, MINT-Botschafterin Kathrin Schwarz und MINT-Beauftragter Eckhard Thiele (v. l.) die Tafel an. Quelle: Franziska Mohr
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Königs Wusterhausen

Mit Bildung und Ausbildung die Zukunft von derzeit etwa 1300 jungen Menschen sichern und stärken. Das ist das Ziel des Lehrerteams am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald (OSZ). Am Donnerstagvormittag erhielten Schüler, Azubis und Lehrer den Lohn dafür, dass sie diesem Vorhaben in den vergangenen zwölf Monaten wieder einen gehörigen Schritt näher kamen. Das Oberstufenzentrum erhielt als erstes im gesamten Land Brandenburg eine Zertifizierung für die zukunftsorientierten MINT-Fächer. Dahinter verbergen sich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schulleiter Klaus-Ulrich Tölpe sowie die ehrenamtliche MINT-Botschafterin und Inhaberin des Unternehmens Aktionszentrum Multi Media Potsdam, Kathrin Schwarz, brachten die Ehrentafel mit dem MINT-Gütesiegel im Foyer des OSZ in der Brückenstraße an. Damit erhielt nach dem Schillergymnasium in Königs Wusterhausen und dem Gerhardt-Gymnasium in Lübben die dritte Bildungseinrichtung im Landkreis dieses Zertifikat.

Am OSZ ging dem ein fast einjähriger Bewerbungsprozess voraus, in dem das mathematisch-naturwissenschaftliche Profil der Schule geschärft und die Vernetzung mit Unternehmen aus der Wirtschaft ausgebaut wurden. Zu den Kooperationspartnern gehören jetzt unter anderem das Wildauer Aus- und Weiterbildungszentrum Trainico und die Beechcraft Berlin aviation in Schönefeld .

„Den Zertifizierungsprozess haben wir in den vergangenen Monaten hervorragend genutzt, um die MINT-Fächer in allen Bildungsgängen zu stärken“, sagte Schulleiter Tölpe. Dabei konnten sich die Schüler, Azubis und Lehrer auf die vom Landkreis als Schulträger in den vergangenen Jahren angeschaffte moderne Computertechnik ebenso stützen wie auf die Fachkabinette für Pneumatik und Elektrotechnik. Mit Simulationsprogrammen ist es den Schülern und Azubis jetzt auch möglich, in der Luftfahrttechnik Flüge und Havarien nachzugestalten.

Außerdem bietet das Lehrerteam im beruflichen Gymnasium Leistungskurse im Bereich Technik, Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Sozialwesen an. Noch auf dem Wunschzettel steht bei Schulleiter Tölpe die Anschaffung von Medienwagen, die den Schülern der Blindenschule die Arbeit erheblich erleichtern würden. Auch moderne Lego-Bausätze zum Erlernen neuer Programmiersprachen und zu ihrer direkten technischen Anwendung in Fahrzeugen oder Robotern haben die Pädagogen schon im Auge. Tölpe verhehlte aber auch nicht, dass es im Oberstufenzentrum für die Lehrenden manchmal schwierig ist, weil sie die Schüler mit ihrem Wissensstand dort abholen müssen, wo diese sich aktuell befinden. In so mancher Klasse sitzt eben der Abiturient neben einem Azubi, der soeben erst die Berufsvorbereitung absolviert hat. „Am Ende zählt letztlich aber nur, dass alle gemeinsam den Berufsabschluss erwerben und ihn möglichst über viele Jahre auch mit Spaß und Erfolg ausüben“, sagt Tölpe. Ein Vorhaben, das bei über 345 Lehrberufen in Deutschland gar nicht so leicht ist. Empfinden viele Schüler dies allein doch schon als die Qual der Wahl.

Von Franziska Mohr

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