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Alte Gaststätte droht endgültig einzustürzen

Königs Wusterhausen Alte Gaststätte droht endgültig einzustürzen

Seit 24 Jahren steht sie leer und droht nun einzustürzen. Die ehemalige Gaststätte „Am Bahnhof“ im Königs-Wusterhausener Ortsteil Kablow. Vor kurzem ist das Dach der Ruine eingestürzt. Die Behörden wurden schon vor Wochen alarmiert. Jetzt reagieren sie – endlich.

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Das verfallene Haus an der Bahnhofstraße in Kablow. Aus Sicherheitsgründen wird die Straße davor nun halbseitig gesperrt.

Quelle: Frank Pawlowski

Kablow. Die Bahnhofstraße in Kablow wird kurz vor dem Bahnübergang vorläufig halbseitig gesperrt. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag auf Anfrage der MAZ mit. Grund für die Vorsichtsmaßnahme ist das verfallene Haus auf der linken Seite vor dem Übergang, die ehemalige Gaststätte „Am Bahnhof“.

Dach stürzte ein

Vor einigen Wochen stürzte das Dach ein. Ein Teil der Giebelwald blieb stehen. Wenn es zur Straßenseite kippt, kann das lebengefährlich für Fußgänger und Autofahrer sein. Die halbseitige Straßensperrung solle den „Sicherheitsradius vergrößern“, so Stadtsprecherin Katja Klinner. Eine Kablowerin berichtet, dass die Behörden schon vor Wochen auf die Gefahrenstelle hingewiesen worden seien, bisher habe sich aber nichts getan. Ortsvorsteher Martin Meinert war ebenfalls schon aktiv, alarmierte die Bauaufsicht des Kreises. „Der Giebel könnte auf die Straße kippen. Es ist wichtig, dass da was getan wird.“

Eigentümer soll Gefahrenstelle beseitigen

Er will sich jetzt mit dem Eigentümer in Verbindung setzen. Wie der Landkreis mitteilte, sei der Eigentümer aus Berlin inzwischen schriftlich aufgefordert worden, die Gefahrenstelle zu beseitigen. Das Haus ist zur Straßenseite eingezäunt, gegenüber befindet sich der Zugang zum Bahnhof. Montagvormittag ist eine Frau auf dem Weg zum Zug nach Königs Wusterhausen. Sie schaut auf die Ruine.

Im Saal wurde einst viel getanzt

„Das war dort mal so schön“, sagt sie. Die Gaststätte mit Saal war in den 1960er bis 1980er Jahren sehr beliebt. Die Kablower gingen dort gerne tanzen. Seit 1992 steht es leer. Auch die anderen Lokale im Dorf gibt es nicht mehr, bedauert die Frau. „Es war mal wunderschön hier, von der Natur her und zum Feiern.“ Dass es bis auf einen kleinen Laden keine Einkaufsmöglichkeiten mehr in Kablow, findet sie ebenfalls schade.

Von MAZonline

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