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Dahme-Spreewald Altes Kitagebäude abgerissen
Lokales Dahme-Spreewald Altes Kitagebäude abgerissen
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00:15 18.04.2017
Neugierig beobachten die Kita-Kinder in Pätz den Abriss des alten Gebäudes. Bis nächste Woche soll alles weg sein. Quelle: Andrea Müller
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Pätz

Weit streckt der Bagger seinen Arm aus. Unter seiner Kraft knirscht es ohrenbetäubend. Seit ein paar Tagen wird im Bestenseer Ortsteil Pätz das

Alle Materialien werden sorgfältig beim Abriss sortiert und später entsorgt. Holz kommt zu Holz, Beton zu Beton, Teppichboden zu Teppichboden. Quelle: Andrea Müller

alte Kitagebäude abgerissen.

Zwei Firmen arbeiten dort. Zum einen ist das die Firma von Gerd Wolf aus Bestensee; zum anderen das Unternehmen Rodas aus Strausberg. Sorgfältig wurde der Spielplatz der Kindertagesstätte vom Baugelände mit einem Bauzaun abgetrennt. „Hier gibt es keine Lücke, durch die ein Kind schlüpfen könnte“, so Gerd Wolf, der am Donnerstag selbst noch einmal auf der Baustelle war. „Bei solch einer Baustelle müssen wir natürlich besonders sorgfältig vorgehen“, erklärt er. Auch die Kita-Leitung hat vorgesorgt, damit die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern sicher auf das Gelände der Kindereinrichtung und wieder herunter kommen, wenn sie am Nachmittag wieder abgeholt werden. „Wir haben den Eingang an der Straße geschlossen, so dass jetzt nur der Seiteneingang genutzt werden kann“, sagt Solveig Brandenburg, Kita-Chefin in Pätz.

Anfang nächster Woche fertig

Auf dem Baugelände liegen inzwischen mehrere Haufen: Abrissmaterial. „Es muss ja alles genau sortiert werden“, erklärt Wolf. Holz zu Holz, Beton zu Beton, Teppichbelag zu Teppichbelag. Da gebe es sehr penible Vorschriften. Wolf macht derzeit der Abtransport noch Sorgen. „Wenn die Fahrzeuge der Spedition heute noch kommen, könnten wir fertig werden“, hoffte er am Donnerstag. Spätestens aber in der Woche nach Ostern soll hier die notwendige Baufreiheit geschaffen sein. Eine halbe Stunde später gibt es tatsächlich Entwarnung. Die ersten Lkw fahren auf das Gelände. Der Bagger hebt das Material auf die Ladefläche.

Solveig Brandenburg leitet die Kita in Pätz. Sie zeigt die Pläne für die neue Einrichtung. Unten werden die Krippen-Kinder untergebracht, oben die Kindergartenkinder. Quelle: Andrea Müller

Die Kita-Kinder finden spannend, was da vor ihrer Nase passiert. Immer wieder bilden sich kleine Grüppchen am Zaun, die ihre Nasen hinüber zur Baustelle stecken und alles beobachten. „Die wissen genau, wann welches Fahrzeug kaputt geht oder ein Bauarbeiter Pause macht“, amüsiert sich Solveig Brandenburg. Den Krach und Staub steckten die Kleinen gut weg. „Wir Erwachsennen und auch die Eltern haben damit mehr zu tun“, sagt sie. Insgesamt aber laufe der Kita-Betrieb ganz normal weiter. „Wir gehen mit den Kindern nicht nur vorn auf den Spielplatz, sondern auch in den Wald und an den See“, sagt sie. Die schwere Zeit jetzt während des Bauens werde schnell vergehen. Das neue Gebäude werde dann für die Entbehrungen entschädigen.

Über 100 Plätze entstehen neu

Geplant ist, dass es schon im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen wird. 139 Plätze werden dann allein in Pätz zur Verfügung stehen. Momentan besuchen 36 Mädchen und Jungen die Waldkita in Pätz. Nicht nur die Kinderzahl in der Einrichtung wird mächtig ansteigen, sondern auch die Anzahl der Betreuer. Brandenburg denkt, dass es dann um die 20 Kolleginnen und Kollegen sein werden. „Das wird eine Umstellung, aber die werden wir sicher bewältigen“, geht die Kita-Chefin die neuen Aufgaben optimistisch an. Die Kosten dafür sollen etwa 1,5 Millionen Euro betragen.

Von Andrea Müller

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