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Dahme-Spreewald Altes Pumpenhaus soll zur Event-Arena werden
Lokales Dahme-Spreewald Altes Pumpenhaus soll zur Event-Arena werden
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02:17 28.06.2015
Die Architekten orientieren sich beim Ausbau des Pumpenhauses an einer modernen Kuppelhalle. Quelle: Senator Project Management Service GmbH Dresden
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Wildau

Die Stadt Wildau liegt am Wasser und kaum einer weiß es. Diese Zeiten scheinen endgültig vorbei. Der Grund: Die Stadt Wildau rüstet gemeinsam mit ihrer kommunalen Firma – der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (Wiwo) – jetzt die Uferpromenade an der Dahme kräftig auf. Neben der laufenden Sanierung und dem Ausbau des Klubhauses betrifft dies seit kurzem auch das 1925 in Betrieb genommene Pumpenhaus der einstigen Schwartzkopff-Werke. Es gehörte nach der Wende den Wildauer Schmiedewerken, die es lange Zeit auch nicht veräußern wollten. Jetzt aber gelang es der Wiwo doch, das historische Gebäude zu erwerben. „Wir wollen dort eine multifunktionale Event-Fläche mit einer Größe von etwa 100 Quadratmetern errichten“, begründet Wiwo-Geschäftsführer Frank Kerber den Kauf. Neben Ausstellungen könnten dort Seminare, Betriebs- oder Familienfeiern stattfinden. In jedem Fall wird mit dem Pumpenhaus an der Uferpromenade ein zusätzlicher öffentlicher Anziehungspunkt geschaffen. Dabei wird die Wiwo nicht nur Eigentümer, sondern auch Betreiber sein. Das werde Kerber zufolge in enger Abstimmung mit der künftigen Klubhaus-Betreiberin Sylvia Meißner geschehen. „Das Pumpenhaus eröffnet die Chance, geschlossene Veranstaltungen aus dem Klubhaus zu verlagern“, sagt Kerber. Auf diese Weise könne dort der normale Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden.

Noch sieht das Klubhaus von außen nicht sonderlich ansprechend aus. Das soll sich bald ändern. Quelle: Mohr

Erste Entwürfe orientieren sich an einer Art Kuppelhalle, in der ein Teil der alten Anlagen erhalten bleibt. Dabei entsteht im oberen Bereich eine Loggia. Die Sanierung des Hauses soll nach Angaben der Wiwo im Frühjahr nächsten Jahres beginnen. Das setzt allerdings voraus, dass noch in diesem Jahr mit den Vorbereitungen wie der Trockenlegung sowie den detaillierten Bauplanungen begonnen wird.

Die Gestaltung der Wildauer Uferpromenade an der Dahme geht schrittweise voran. Hier entsteht ein schmucker Wasserwander-Liegeplatz, mit dem die touristische Infrastruktur des Ortes vor allem durch einen 60 Meter langen Beton-Schwimmsteg gestärkt wird. Dort können nicht nur 30 Bootseigentümer, sondern auch Fahrgastschiffe anlegen. Ergänzt wird das Areal durch einen Biwak-Platz, so dass auch Camper kurzzeitig ihre Zelte aufschlagen können. Die dafür notwendigen Sanitäranlagen entstehen direkt im Klubhaus.

Insgesamt stößt das Projekt bei den Wildauern auf viel Wohlwollen. Schließlich war bis kurz nach der Wende in besagtem Klubhaus über Jahrzehnte ein international erfolgreicher Ruderklub beheimatet. Eine Tradition, die der Wasserwander-Stützpunkt unter modernen touristischen Aspekten fortschreibt.

Die Finanzierung dieses Projektes ist gesichert. Die Gesamtkosten für die vom Ingenieurbüro Ahner und Brehm entworfene Uferpromenade von der Steganlage bis zum Wassersportklub belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Die Hälfte des Betrages kommt aus einem Fördertopf des Landes.

Von Franziska Mohr

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