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Dahme-Spreewald Amtsausschuss für gymnasiale Oberstufe
Lokales Dahme-Spreewald Amtsausschuss für gymnasiale Oberstufe
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14:15 03.11.2016
Die Grund- und Oberschule Schenkenland in Groß Köris könnte ein umfassendes Schulzentrum mit gymnasialer Oberstufe werden. Quelle: Karen Grunow
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Groß Köris

Die Grund- und Oberschule Schenkenland in Groß Köris könnte möglicherweise den Zuschlag für eine gymnasiale Oberstufe erhalten. Im Schenkenländchen jedenfalls treffen die derzeitigen Untersuchungen des Landkreises dazu auf sehr offene Ohren. Die Mitglieder des Amtsausschusses verabschiedeten in ihrer Sitzung am Dienstagabend einen zustimmenden Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer gymnasialen Oberstufe in Groß Köris.

Gerade entsteht eine Machbarkeitsstudie, mit der Bedarf, potenzielle Örtlichkeiten und die bauliche Umsetzung möglicher Projekte für den gesamten Landkreis überprüft werden. Kürzlich wurde die Bedarfsanalyse öffentlich vorgestellt. Ein erstes Fazit: „Man braucht innerhalb des Landkreises zwei Standorte“, erklärt Thomas Koriath, Amtsdirektor im Schenkenländchen. Im Norden, im stetig wachsenden Schönefeld, zeigen sich Engpässe. Die Gymnasien in Königs Wusterhausen und Eichwalde können eigentlich keine weiteren Schüler aufnehmen, haben angesichts der Raumprogrammempfehlungen des Landes Brandenburg schon jetzt zu wenig Platz. Im vergangenen Schuljahr reisten aus dem Bereich Schenkenländchen, Mittenwalde, Bestensee und Heidesee täglich 732 Jugendliche der Sekundarstufe I in die weiterführenden Schulen im nördlichen Kreis. Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung besagen, dass im Jahr 2027 womöglich mehr als 350 Mädchen und Jungen allein aus dem mittleren Teil des Landkreises in die Klassenstufe sieben kommen. Gäbe es dann in Groß Köris eine gymnasiale Oberstufe, könnte ein Teil davon dort bis zum Abitur geführt werden.

Erweiterung schon länger Thema

Ohnehin tragen sich die Groß Köriser derzeit mit der Idee, ihre Grund- und Oberschule zu erweitern. Das war im Ort schon Thema, bevor die Pläne des Landkreises auch für die Gemeinde relevant wurden. Dieses Bauvorhaben sei ein großer Pluspunkt, betont Schenkenländchens Hauptamtsleiter Oliver Theel. Dass beispielsweise eine moderne Mehrzweckhalle bereits existiert und Groß Köris gut angebunden ist an den Nahverkehr mit Zug und Bus, sei „alles durch den Landkreis bedacht worden“, so Theel. Mindestens zwei-, eventuell sogar dreizügig müsse diese gymnasiale Oberstufe werden, die darunterliegenden Klassen wären dann vier- bis fünfzügig.

Im aktuellen Schuljahr besuchen 266 Mädchen und Jungen die Schule in Groß Köris, 88 davon die Grundschule des Komplexes. Der würde, so die Groß Köriser Gemeindevertreterin Margret Keller (CDU), in der Form eines Schulzentrums organisiert werden.

Enthaltung aus Märkisch Buchholz

Der Groß Köriser Bürgermeister Marco Kehling (parteilos) jedenfalls spricht von einer „gemeinsamen Kraftanstrengung“, mit der die gesamte Region aufgewertet würde: „Das wird eine gewaltige Investition, die größte, die wir je getätigt haben“, weist er auf die Kosten hin, die von der kleinen Gemeinde größtenteils selbst zu tragen wären. Und betont: „Das wollen wir für die gesamte Region machen, nicht nur für uns.“ Halbes Bürgermeister Ralf Kunze (Bürgerbündnis freier Wähler) zeigt sich erfreut von diesem Statement: „Das wird uns zusammenführen und -bringen.“ Im Hinblick auf den Kreistag, der sich mit Groß Köris als Option befassen will, hält Kunze den gemeinsamen Grundsatzbeschluss der Amtsausschussmitglieder für ein sehr wichtiges Zeichen.

Fast alle stimmen dann auch zu. Nur eine Enthaltung gibt es. Die kommt aus Märkisch Buchholz, denn die Stadt hatte sich selbst als möglichen Gymnasiumsstandort ins Gespräch gebracht; bislang jedoch keine Rückmeldung dazu vom Landkreis erhalten.

Von Karen Grunow

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