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Dahme-Spreewald Amüsanter Chansonabend im Bürgerhaus
Lokales Dahme-Spreewald Amüsanter Chansonabend im Bürgerhaus
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00:31 19.04.2018
Johannes Norden und Kristin Suckow im Bürgerhaus. Quelle: Heidrun Voigt
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Königs Wusterhausen

Amors Pfeile schwirrten am Samstagabend durch den ausverkauften Saal im Bürgerhaus „Hanns Eisler“ in Königs Wusterhausen. Kristin Suckow und Johannes Norden waren es, die sie zum Vergnügen des Publikums abschossen. Das Duo präsentierte Liebeslieder mit bittersüßer Note. Gemeinsam warfen sie einen erfrischenden Blick auf das ewige Thema – auf seine glücklichen und seine miesen Momente.

Berliner Herz und Schnauze

Kristin Suckow hatte das „Tagebuch von Amor“ mitgebracht, und sie las mit Berliner Herz und Schnauze daraus vor. „Amor kommt aus Berlin. So, nun wissen Sie‘s“, stellte sie klar. Sie griff während des Abends wie Johannes Norden auch mal zur Gitarre, doch ihr Hauptpart war der Gesang und seiner das Klavier. Umwerfend interpretierte die gebürtige Königs Wusterhausenerin Liebeslieder, ob Udo Lindenbergs „Vopo“, Herbert Grönemeyers „Männer“ oder Angelika Manns „Kutte“ . Zur Höchstform lief Kristin Suckow in Bodo Wartkes Kabarettliedern auf. Als Kumpel Kurt sang sie „Ja, Schatz“, die tragikomische Geschichte eines Mannes mit Tötungsfantasien.

Pianist und Sängerin warfen sich gekonnt die Programmpfeile zu – mit Ironie und Witz. „Früher frisch verliebt waren Schmetterlinge im Bauch. Heute sind es alte Tauben“, sagte Johannes Norden und leitete zu einem schön-bissigen Brieftauben-Chanson weiter.

Mit kleinem Programm fing alles an

Auf dem Programm standen auch zwei selbst geschriebene Lieder aus den musikalischen Anfängen des Duos. Kristin Suckow und Johannes Norden kennen sich vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Die Königs Wusterhausenerin und der Wildauer gingen in eine Klasse und sie waren beide in der Schülerband „Riff“. „Zu zweit haben wir mal was für den Kulturabend am Gymnasium gemacht“, sagte Johannes Norden. Man habe sich immer wieder mal zum Musikmachen getroffen. Er studierte Medizin in Rostock und sie Schauspiel in Potsdam. „Auf einem Benefizkonzert für den Bergfunk im Capitol präsentierten wir ein kleines Programm mit drei Liedern. Da wurden wir gefragt, ob wir nicht 90-minütiges machen könnten“, sagte Kristin Suckow. Das stellten die beiden auf die Beine. Premiere war 2013. Da die gefragte Schauspielerin in den vergangenen drei Jahren durch Theaterengagements und Drehtermine eingebunden war, gab es kaum Konzerte.

Das überarbeitete und aufgefrischte Amor-Programm kam bestens im Bürgerhaus an. Die Woge der Begeisterung reichte bis in die hinterste Ecke. „Mir gefällt es sehr gut. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Frau Suckow macht es toll“, lobte Angela Probe aus Wildau. Lisa Valentin, die gemeinsam mit Kristin Suckow im Bürgerhaus Ballettunterricht hatte, kannte noch das alte Programm und fand das neue „ausgefeilter und noch besser“.

Von Heidrun Voigt

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