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Dahme-Spreewald Anbaden bei drei Grad Wassertemperatur
Lokales Dahme-Spreewald Anbaden bei drei Grad Wassertemperatur
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19:17 07.01.2018
Sichtlich Spaß hatten die Eisbader bei drei Grad Wassertemperatur beim Anbaden im Zeesener See. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Zeesen

Die Sonne stand am Samstagvormittag über dem Zeesener See und lud förmlich ein, ins Wasser zu steigen. Die Eisbader ließen sich nicht lange bitten, während es die rund 150 Schaulustigen vorzogen, am Ufer zu bleiben. Bei Glühwein und Bratwurst schauten sie den Mutigen zu und zollten ihnen Beifall.

Der Zeesener Interessenverein hatte zum 5. Zeesener Eisbaden eingeladen. Bei vier Grad Luft- und drei Grad Wassertemperatur wagten sich 43 Eisbader am Zeesener Badestrand in das kühle Nass. Dabei war Isolde Gableske mit fast 80 Jahren die Älteste und Leni Meischeide, die gerade mal vier geworden ist, die Jüngste. „Ich wollte schon immer mal mitmachen und heute klappt es endlich zeitlich“, verriet Volkmar Denglmann aus Zernsdorf, auch dass er ja eigentlich im Training sei, weil er jeden Tag eine eiskalte Dusche nimmt. Im kommenden Jahr will er wieder dabei sein. Auch Volker Ilkenhans aus Zeesen war zum ersten Mal dabei. „Am Ende war es eine gute Erfahrung, die ich gemacht habe“, sagte er.

Neptun kümmerte sich ums Grillgut

„Es war wieder einmal wunderschön, kein Wind, Sonne und sauberes Wasser“, schwärmte Horst Wünsch, als er aus dem Wasser stieg. Er hatte aus einer Laune heraus vor vielen Jahren das Anbaden im Januar im Zeesener See ins Leben gerufen. Vor fünf Jahren hatte der Interessenverein die Organisation übernommen. „Es sollte ein Fest für alle Zeesener werden“, sagte Wünsch. Was wohl auch gelungen ist. Von Jahr zu Jahr treffen sich am 1. Samstag im Januar immer mehr Leute am Zeesener Badestrand. „Ich würde ja auch gerne Baden gehen aber ich muss grillen“, sagte der Zeesener Neptun mit einem Schmunzeln im Gesicht. Aber immerhin hatte Wolfgang Dyllong seine Krone auf und den Dreizack griffbereit neben dem Grill stehen. Die Mitglieder des Interessenvereines sorgten nicht nur dafür, dass genügend Würstchen da waren, sie schenkten auch Glühwein und heiße Getränke aus. Und wem es dann doch zu kalt wurde, der konnte sich an der Feuerschale aufwärmen.

„Alle Achtung für die Badenden. Ich würde mich das nicht trauen“, sagte Hannelore Ponitka aus Schenkendorf. Sie war schon im letzten Jahr unter den Zuschauern und ist wieder gekommen, weil sie die Veranstaltung toll findet. „Man trifft Bekannte und es stimmt einfach alles ringsum“, sagte sie und hatte sogar Heidi Kreuzmann überzeugt mitzukommen. „Ich wäre sonst heute sicherlich nicht rausgegangen“, freute auch diese sich, dabeigewesen zu sein.

Von Gerlinde Irmscher

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