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Dahme-Spreewald Anerkennung und Rosen
Lokales Dahme-Spreewald Anerkennung und Rosen
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00:27 18.06.2015
Gastgeber Wolfgang Grunert, der Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats, unterhielt in Groß Köris selbst als Leierkastenmann. Quelle: FOTOS: UTA SCHMIDT (2)
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Groß Köris

„An Nachwuchs mangelt es uns nicht, nur an Leuten, die Verantwortung übernehmen“, beschreibt Kreisseniorenbeauftragter Wolfgang Grunert die Situation in den Seniorenvertretungen des Landkreises Dahme-Spreewald. Am Samstag lud der Kreisseniorenbeirat zur Festveranstaltung im Rahmen der 22. Brandenburgische Seniorenwoche in die Mehrzweckhalle nach Groß Köris ein. Gastgeber mit einem schwungvollen Unterhaltungsprogramm für 150 Gäste waren in diesem Jahr das Amt Schenkenländchen und die Gemeinde Groß Köris.

Landrat Stephan Loge erinnerte in seiner Rede daran, dass noch vor 20 Jahren das Altersbild vielfach geprägt gewesen sei von den Erwartungen an Krankheit und Pflege. Heute hingegen sei ein 65-Jähriger so fit wie dessen Eltern mit Mitte 50. „Wir haben es mit immer mehr jung gebliebenen, rüstigen Älteren zu tun, die sich zunehmend auf unterschiedliche Art in das Leben der Gesellschaft einbringen wollen“, so Loge. Ein Drittel der Brandenburger würde sich bereits in ihren Heimatgemeinden engagieren. Ortsvorsteher, Bürgermeister und Amtsdirektoren sollten daher auf „Schatzsuche“ gehen.

Acht verdiente Ältere ehrte Loge mit der „Rosenurkunde“ für ehrenamtliches Engagement. Freuen konnten sich der 85-jährige Manfred Popp und die 80-jährige Regina Heine, die mit ihren Ideen die mehr als 20-jährige Arbeit im Vorstand des Zeuthener Seniorenbeirates belebt haben. Popp initiierte zu Beginn der 1990er Jahre eine ehramtlich arbeitende Handwerkergruppe, Heine engagiert sich in drei Zirkeln des Vereins und leitet unter anderem den wöchentlichen Spielenachmittag. Trotz dieses breiten Engagements müssen die rührigen Zeuthener Senioren zum Monatsende die Vereinsstruktur ihres Beirats auflösen. „Es ist eben schwierig, jüngere Leute zu finden, die die Arbeit des Vereins verantworten wollen“, erklärte Klaus Leitmeyer. Der Beirat bleibt jedoch Beratungsgremium der Gemeinde.

Auf ein dringendes Problem der älteren Menschen wies Vorstandsmitglied Michael Kuttner hin: „Es fehlt vor allem in den ländlichen Gebieten an altersgerechten, barrierefreien Wohnungen. Mit dieser Aufgabe beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe ‚Wohnen im Alter’“, so Kuttner, der seit einem Jahr im Kreisseniorenbeirat ist.

Viel Dank und Anerkennung erfuhr vor allem Wolfgang Grunert, der seit fast zehn Jahren als Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats und seit 2009 als Kreisseniorenbeauftragter wirkt. Er hat nicht nur einen großen Anteil daran, dass es im Landkreis flächendeckend in nahezu allen Ämtern und Gemeinden Seniorenbeiräte gibt, er setzte auch in Sachen Spaß und Unterhaltung als Leierkastenmann von Groß Köris eigene Akzente. Vorstandsfrau Bärbel Schmidt aus Eichwalde gratulierte dem engagierten 75-Jährigen zur „Rose“. „Mit dieser großartigen Festveranstaltung habt ihr die Latte für uns sehr hoch gelegt“, sagte sie anerkennend an die Groß Köriser. Im kommenden Jahr wollen die Eichwalder Senioren die traditionelle Festveranstaltung ausrichten.

Von Uta Schmidt

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