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Dahme-Spreewald Angebote im Kleeblatt
Lokales Dahme-Spreewald Angebote im Kleeblatt
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00:18 29.04.2017
Das Mehrgenerationenhaus in Bestensee wird seit 2008 von der Bundesregierung gefördert. Quelle: Heidrun Voigt
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Bestensee

Das Mehrgenerationenhaus „Kleeblatt“ (MGH) ist ein Ort für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Weltanschauungen in der Gemeinde Bestensee. Vor elf Jahren erwarb der Arbeitslosenverband das Gebäude. Seit 2008 ist es ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Mehrgenerationenhaus. Franziska Reschke leitet die Einrichtung in der Waldstraße 33 seit genau einem Jahr. „Nach zwölf Monaten bin ich hier im Alltag angekommen, dennoch ist noch vieles Neuland für mich. Erstaunlich viel Zeit geht bei Verwaltungsaufgaben drauf“, sagt die junge Frau.

Franziska Reschke leitet das Mehrgenerationenhaus in Bestensee Quelle: Heidrun Voigt

Momentan ist ihre größte Sorge, dass sie für das Angebot der Tafel einen Kraftfahrer braucht. Die Tafel bietet jeden Dienstag von 11 bis 12 Uhr im „Kleeblatt“ Lebensmittel an. Franziska Reschke, die auch für die Tafel in Königs Wusterhausen verantwortlich ist, möchte gern das Angebot weiter sicherstellen, das geht aber ohne Fahrer nicht. „Der ehrenamtliche Fahrer würde mit unserem Tafelfahrzeug die Spenden von den Discountern abholen und vorgepackte Lebensmittel-Kisten von Königs Wusterhausen nach Bestensee fahren. Das Be- und Entladen gehört dazu“, beschreibt die Leiterin de Aufgabe. Sie verweist darauf, dass im Durchschnitt 25 bis 30 Personen die Bestenseer Tafel in Anspruch nähmen. In der warmen Jahreszeit seien es mehr.

Offener Treff kann auch gemietet werden

Außer Reschke kümmern sich drei Angestellte und Ein-Euro-Jobber um das Mehrgenerationenhaus und dessen Angebote. Zum Frühstück oder Mittagessen kann jeder in die Einrichtung kommen. Offen für alle ist auch die Möbel-, Haushaltswaren- und Textilbörse, deren Angebot aus Spenden kommt. Zudem gibt es einen Migrationsfachdienst und der offene Treff. „Im offenen Treff wollen wir Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Herkunft bei Kaffee oder Tee zusammenbringen“, erläutert Reschke. Der Raum mit Cafeteria kann auch für private Feiern gemietet werden. Zudem gibt es ein Gästehaus mit elf Mehrbett- beziehungsweise Doppelzimmern. „Bauarbeiter und Jugendgruppen nutzen das Angebot gern, aber auch Gäste von Familienfeiern“, so Reschke. Daneben gibt es einen Konferenzraum, der für Schulungen genutzt werden kann.

Treffpunkt für Sport- und Tanzgruppen

Im „Kleeblatt“ treffen sich auch regelmäßig die Line-Dancer, eine Diabetes-Selbsthilfegruppe und Senioren zum Spielenachmittag. „Wer Sport- oder Freizeitangebote im Haus anbieten möchte – gern. Des Weiteren sind wir immer auf der Suche nach Ehrenamtlichen und auch Geld- und Sachspenden sind willkommen“, wirbt Reschke.

Im Juni startet ein neues Projekt: der Familientreff. „Kinder im Alter bis zu zwei Jahren und Eltern können kommen und sich austauschen. Themen wie Gesundheit oder Ernährung werden beispielsweise besprochen“, so die Leiterin. Die Räume dafür müssen noch renoviert werden. Reschke denkt auch darüber nach, eine World-Coffee-Gruppe zu eröffnen. Dort könnten Einwohner und Asylsuchende zum Beispiel gemeinsam kochen.

Leiterin steckt voller Ideen

Die MHG-Leiterin steckt voller Ideen, aber ohne Geld sind diese nicht umsetzbar. Deshalb freute sie sich auch, dass die Gemeinde Anfang März den Bürgermeistertausch von BB-Radio gewann und das Haus eine 1000-Euro-Spende bekam. Ein Teil davon wird in das Kinderfest am 24. Juni fließen.

Kontakt unter Telefon 03 37 63/20 89 37 oder per E-Mail: mgh-bestensee@alv-brandenburg.de

Von Heidrun Voigt

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