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Dahme-Spreewald Anwohner wollen Bus nach Rangsdorf
Lokales Dahme-Spreewald Anwohner wollen Bus nach Rangsdorf
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04:18 24.06.2016
Der Bus der Linie 730 fährt von der Haltestelle Brusendorf/Dorf wieder zurück zum S-Bahnhof Königs Wusterhausen. Quelle: Dietrich von Schell
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Brusendorf

In der jüngsten Sitzung des Brusendorfer Ortsbeirates kam das Thema wieder einmal zur Sprache: Einige Bürger, insbesondere Bewohner des Gemeindeteils Boddinsfelde, wünschen sich eine schnelle Busverbindung nach Rangsdorf. „Wir haben das Südring-Center vor der Nase, etwa fünf Kilometer entfernt, und gelangen nur mit dem Auto dahin“, sagt Katrin Labrenz. Sie führt den Reiterhof in Boddinsfelde. Bis zum Bahnhof Rangsdorf seien es sieben Kilometer, sagt sie, aber für ältere Menschen und Jugendliche, die auf den Bus angewiesen sind, unerreichbar.

Brusendorf und Boddinsfelde werden neun Mal am Tag von dem Bus der Linie 730 angefahren, dann kehrt er über Ragow und Deutsch Wusterhausen zum S-Bahnhof Königs Wusterhausen zurück. Die Fahrt dauert mehr als 20 Minuten. Am Wochenende startet er von dort fünfmal, steuert aber nur Mittenwalde an.

Ragower unterstützen die Initiative

Auch in Ragow würden sich die Leute freuen, wenn der 730er Bus bis nach Rangsdorf weiterfahren würde. „Vor ein paar Jahren haben engagierte Bürgerinnen einen detaillierten Streckenplan ausgearbeitet“, sagt Ortsvorsteherin Maja Buße (CDU). „Damals lautete das Ziel allerdings A10-Center. Der Bedarf ist aber da.“ Der Ortsbeirat von Ragow stünde hinter dem Projekt, den Bus bis nach Rangsdorf zu verlängern. Der Mittenwalder Stadtverordnete Frank Kausch – er wohnt auch in Boddinsfelde – sieht das Ganze jedoch skeptischer. „Das Fahrgastaufkommen wird kaum die Kosten decken“, sagt er.

Doch es gibt eine grundsätzliche Hürde, und die besteht darin, dass zwischen Rangsdorf und Brusendorf die Grenze zwischen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming verläuft. Das gibt Lutz Strohschein zu verstehen, Marketingleiter bei der regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS). „Die Landkreise sind für das Gesamtgefüge des Nahverkehrsplanes zuständig“, sagt er. Die jeweilige Verwaltung lässt die Strecken ausarbeiten und legt die Finanzierung fest. „Der Nahverkehrsplan 2015 wurde mit großer Mehrheit vom Kreistag in Dahme-Spreewald beschlossen, er gilt bis 2020“, so Strohschein.

Verbindungen zwischen Landkreisen sind die Ausnahme

Obwohl Verbindungen zwischen den Landkreisen im Prinzip möglich sind, bleiben sie doch die Ausnahme. Für Katrin Labrenz, die ein Interesse an einem Bus nach Rangsdorf hat, ein Problem. Viele ihrer Reitschülerinnen wohnen in Teltow-Fläming. „Aber die Mädchen können den Weg ohne Eltern, die sie mit dem Auto bringen, nicht schaffen. Strohschein nennt als Beispiel, dass es auch anders geht, die Buslinie 729, sie verkehrt zwischen Zossen und Mittenwalde und geht bis Königs Wusterhausen weiter. „Wenn genug potenzielle Fahrgäste da sind, werden solche Verbindungen umgesetzt“, sagt er. Aber diesen Bedarf sieht er zwischen Rangsdorf und Brusendorf nicht.

Dafür stellt Strohschein eine Alternative in Aussicht. „Für Brusendorf ist vorgesehen, eine Anbindung an Schönefeld zu schaffen.“ Details kann er noch nicht nennen. Vor der BER-Eröffnung und dem Jahr 2020 bleibt alles beim Alten. „Aber mittelfristig wird in Schönefeld ein Verkehrsknotenpunkt entstehen“, sagt er.

Von Dietrich von Schell

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