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Arbeitsmarkt „sehr arbeitnehmerfreundlich“

Wirtschaftsstammtisch in Wildau Arbeitsmarkt „sehr arbeitnehmerfreundlich“

Beim Wirtschaftsstammtisch des Wildauer Bürgermeisters Uwe Malich (Linke) bewertete Boris Müller, Leiter der Arbeitsagentur in Königs Wusterhausen, den Arbeitsmarkt im Landkreis derzeit „als sehr arbeitnehmerfreundlich“ Außerdem stellte sich das jüngste Mitglied der „Wildauer Wirtschaftsfamilie“ – das Unternehmen LCK Metall vor.

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Bürgermeister Uwe Malich begrüßte die etwa 45 Gäste beim Wirtschaftsstammtisch in Wildau.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Etwa 45 Unternehmer, Stadtverordnete und Mitarbeiter der Verwaltung waren am Donnerstagabend der Einladung des Wildauer Bürgermeisters Uwe Malich (Linke) zum Wirtschaftsstammtisch in das Albertinum Business Center der Johann A. Meyer GmbH gefolgt. Als eines der jüngsten Mitglieder in der „Wildauer Wirtschaftsfamilie“ begrüßten sie den Niederlassungsleiter der LCK Metall, Matthias Katzmarek, der die Chance nutzte, den Gästen das erst seit Ende vergangenen Jahres in der Wildauer Albertusstraße ansässige Unternehmen vorzustellen.

Die Firma ist 2001 in Schönefeld gestartet und gehört zur Amari-Gruppe, einer der führenden Metalldestributionsgruppen in Europa mit Niederlassungen unter anderem in Großbritannien, Holland, Spanien, Frankreich und Polen. Die LCK Metall handelt vor allem mit Aluminium, von dem es allein etwa 55 gängige Legierungen gibt, sowie Buntmetallen wie Kupfer oder Messing. Zum Profil des Unternehmens gehören unter anderem auch äußerst präzise Zuschnitte, Farbbeschichtungen sowie das Schleifen und Polieren der Materialien. Gefragt sind die Produkte des Wildauer Betriebes vor allem im Schienenfahrzeugbau. Geschäftspartner sind unter anderem Siemens und Bombardier. Seit Oktober 2010 bietet das Unternehmen die Metalle für Privat- und Geschäftskunden auch im Aluminium-Online-Shop an, bei dem Katzmarek zufolge derzeit monatlich 1300 Bestellungen eingehen. Der Niederlassungsleiter lud die Teilnehmer jederzeit zu einem kleinen Betriebsrundgang ein. Ein Anruf genüge, sagte er. Probleme sieht er künftig vor allem darin, geeignete Kraftfahrer zu finden.

Junge Menschen sind nur schwer aus der Hauptstadt zu locken

Das war das Stichwort für Boris Müller, den Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Königs Wusterhausen. Müller betrachtet den Arbeitsmarkt im Landkreis mit einer Arbeitslosenquote um sechs Prozent und etwa 1000 offenen Stellen derzeit „als sehr arbeitnehmerfreundlich“. Die Arbeitslosenquote in Berlin sei etwa doppelt so hoch. Dennoch gelinge es nur schwer, vor allem junge Menschen aus der Hauptstadt hinaus zur Arbeit nach Brandenburg zu locken. „Ein sehr gutes Arbeitgeber-Marketing bildet dabei das A und O“, sagte Müller. Er forderte alle Unternehmer bei ihrer Suche nach neuen Mitarbeitern auf, rechtzeitig das Gespräch mit der Arbeitsagentur zu suchen, um beispielsweise Lösungen bei noch ausstehenden Qualifizierungen zu finden. Das gelte selbstverständlich auch für die Integration von Flüchtlingen. Auch bei der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen sei so manches machbar. Demnächst soll es auch möglich sein, dass Interessenten ihr Profil selbst auf das Fachkräfteportal Brandenburg einstellen können.

Von Franziska Mohr

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