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Areal um Bahnhof mitgestalten

Königs Wusterhausen Areal um Bahnhof mitgestalten

Seit drei Monaten können Bürger ihre Ideen und Vorstellung zur Gestaltung des Bahnhofvorplatzes von Königs Wusterhausen im Dialogforum äußern. Nun wurde eine erste Bilanz gezogen. Eine Bürgervorschlägen fanden dabei den Weg ins Planungsbüro.

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Der Weg vom Bahnhof in die Innenstadt führt Pendler und Kunden über die Maxim-Gorki-Straße.

Quelle: Lisa Neumann

Königs Wusterhausen. Wie würden die Bürger von Königs Wusterhausen den Bahnhofsvorplatz besser an die Innenstadt anbinden? Ein Online-Dialogforum gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorschläge zu äußern, beispielsweise für einen sicheren Straßenwechsel blinder Menschen zu gewährleisten.

Hintergrund

Die Meinung der Bürger zählt! Was ist wichtig und gibt es andere Ideen oder Kritik? Alles gewünschte Themen.

Themen sind unter anderem: der Radverkehr, die Bus- und Taxisituation und die Kurzzeitparkplätze.

Bisherige Vorschläge: Ansprüchen für Blinde, Kinder und Ältere gerecht werden, eine Warteecke für Jugendliche oder ein geplantes Radparkhaus.

Info: Mitmachen können Interessierte auf www.bahnhofsdialog-kw.de

Seit drei Monaten ist das Forum im Web zugänglich. Ziel des Forums ist es, die Bürger bei der Konzeption mit einzubeziehen.

Roland Neumann, Architekt und Projektplaner, betreut die Website und hat den Überblick über die Vorschläge und Ideen der Bürger. Bisher ist er mit den Vorschlägen zufrieden. „Wir haben auch schon einige Ideen mit in das Projekt einbezogen und es modifiziert. Beispielsweise mehr Stellplätze für Fahrräder.“Auch wie die Bürger untereinander mit in den Dialog treten findet er vorbildlich – sachlich und ohne Schmähgedanken.

Das kann auch Kerstin Koffke von der Stadtplanung Königs Wusterhausen bestätigen. „Gerade die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes ist so wichtig für Pendler, Anwohner und als Anbindung an die anderen Ortsteile“, sagt sie. Über das Forum haben die Menschen auch die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, das fördere den Dialog. Die Wichtigkeit des Projekts führte dazu, dass die Planung über Stift und Papier ins Internet gehoben wurde.

Eher mäßige Beteiligung

Die Beteiligung der Bürger fiel bisher dennoch mäßig aus, so Kerstin Koffke. „Aber wir hatten im Vorfeld auch schon ein Bürgertreffen, wo Vorschläge geäußert wurden. Einer war das Online-Forum“. Koffke findet die Idee sinnvoll. So hätten auch Pendler und andere Berufstätige, die spät heimkommen, die Möglichkeit der Beteiligung.

Projektplaner Roland Neumann verrät, dass unter den Ideen aber auch Wunschvorstellung sind, die so nicht zu realisieren wären. „Wir müssen das pro und contra der Möglich- und Machbarkeit abwägen“, sagt Neumann. Als Planer konzentrieren er und sein Team sich auf die Gruppeninteressen. Das, was am besten für alle ist, so der Architekt. „Ich bin wirklich sehr zufrieden“, betont er. Wann das Forum geschlossen wird, kann er nicht sagen. Wenn es nach ihm ginge, darf das noch ein halbes Jahr weiterlaufen.

Von Lisa Neumann

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