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Dahme-Spreewald Asyldebatte geht in neue Runde
Lokales Dahme-Spreewald Asyldebatte geht in neue Runde
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02:16 16.11.2015
Gewerbegebiet Schenkendorf: Unterkunft für Flüchtlinge. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

Die Bürger Mittenwaldes sollen bei der Bewältigung des Asyl-Problems nicht nur informiert werden, sondern auch mitreden können. Das wünscht sich die speziell zu dem Thema gegründete Arbeitsgruppe. Deswegen veranstaltet sie unter Federführung von Rüdiger Strenge (CDU-Fraktion) am kommenden Dienstag um 19 Uhr ein Treffen aller am Thema Interessierten in der Grundschule.

„Eingeladen sind die Ortsbeiratsvorsitzenden, die Stadtverordneten, die Bürgerinitiative Hand in Hand sowie die Bürger“, so Strenge. Seiner Meinung nach besteht in der Stadt ein hoher Informationsbedarf zu dem Thema. Erst kürzlich hatte die Stadtverordnetenversammlung von Mittenwalde beschlossen, den Weg zu ebnen, im Scheunenviertel am Wasserwerk eine Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge zu schaffen. Nach Auskunft des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Lutz Krause (Pro Bürger), soll auch im Gewerbegebiet von Schenkendorf ein Wohnheim für Asylsuchende entstehen.

Die Arbeitsgruppe zum Thema Asyl hatte sich in Mittenwalde bereits im Juni gegründet. „Wir wollen uns Gedanken machen, wie wir die Personengruppe der Flüchtlinge bei uns integrieren können“, sagt Strenge. Wesentliches Ziel sei es, die Bürger mit einzubeziehen, damit am Ende keiner überrascht sei. Ganz bewusst sei jetzt am Dienstag auch die Bürgerinitiative Hand in Hand eingeladen, damit sie sich sowohl der Arbeitsgruppe als auch den Bürgern vorstellen könne. „Wir wollen versuchen, Befürworter der Asylpolitik wie Kritiker in ein Boot zu holen“, erläutert der führende Mann aus der Asyl-Arbeitsgruppe.

Keine leichte Aufgabe, wie er selbst meint. Die Stimmung in der Stadt sei fifty-fifty pro und kontra. Die Arbeitsgruppe hoffe aber, dass sich am Dienstag vor allem auch Menschen einfinden werden, die helfen wollen.

Nach der Info-Veranstaltung will sich das Team in regelmäßigen Abständen treffen. Erstmals wieder im neuen Jahr, dann aber alle vier bis sechs Wochen. Neben den festen Mitgliedern wolle man sich Gäste einladen, etwa die Leiter der Kindertagesstätten, ein anderes Mal die Einzelhändler. Damit sollen einerseits deren konkrete Ängste oder Hilfen angehört werden, andererseits das ganze Spektrum einer Stadt Stück für Stück erfasst und in der Asylproblematik beachtet werden.

„Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz am Dienstag“, so Strenge. Erwartet werden in Mittenwalde und Schenkendorf frühestens im Sommer 2016 Flüchtlinge. Denn so lange wird es wahrscheinlich noch dauern, bis die geplanten Unterkünfte gebaut beziehungsweise so umgebaut sind, um Menschen in Not aufzunehmen.

Von Andrea Müller

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