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Dahme-Spreewald Auf den Spuren des heiligen Hubertus
Lokales Dahme-Spreewald Auf den Spuren des heiligen Hubertus
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00:33 12.11.2015
Die Kinder erkundeten die Stationen am Pirschweg. Quelle: Uta Schmidt
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Gräbendorf

Fasziniert streiften am Samstagnachmittag 30 große und kleine Naturfreunde durch den Wald und die „Jägererlebniswelt“ am Haus des Waldes. Am traditionellen „Hubertustag“ wollten vor allem Familien mehr über die Jagd und die Arbeit der Jäger in den herbstlichen Wäldern der Region erfahren. Sachkundiger Ansprechpartner und Pirschleiter war wie in den Vorjahren Jäger und Forstwirt Hartmut Jänner. An seiner Seite stimmte Rauhhaarteckelhündin Urmel auf eine vergnügliche Tour mit Überraschungen ein.

Jänner hatte eine „Jägerrally“ mit Quiz vorbereitet. Die Besucher sollten Fragen an unterschiedlichen Stationen des Aktionsgeländes über die Jagd, das Wild und den Wald beantworten. Jänner erläuterte dabei, warum der Hubertustag, der an den um 660 geborenen Adligen und späteren Bischof Hubertus von Lüttich erinnert, heute noch für Waidleute große Bedeutung hat: „Sieben Jahre lebte der Schutzheilige der Jäger im Wald und von der Jagd. Dort begegnete ihm ein weißer Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix, der den Jäger zur Mäßigung und zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Wild ermahnt hat“, erzählte Jänner die Legende.

Während die Kinder durch den abwechslungsreichen „Jägergarten“ schwirrten, auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau hielten oder am „Stempelkasten“ Spuren von Waldtieren in den Sand drückten und damit Grundlagen als Fährtensucher erlernen konnten, versuchten vor allem die Erwachsenen, alle Quizfragen gewissenhaft zu beantworten. Mit ihren siebenjährigen Söhnen Lieven und Hagen ordneten Andis Kaiser aus Brusendorf und Nicole Sommerfeld aus Königs Wusterhausen Geweihabbildungen den passenden Waldtieren zu und schätzten das Gewicht eines Geweihs. „Heute können nicht nur die Kinder viel lernen. Wir sind nicht das erste Mal im Haus des Waldes, weil es hier immer wieder eine Menge zu entdecken gibt“, sagte Nicole Sommerfeld.

Vor allem am neuen Wolfophon, einem speziellen Informationsstand zum Leben der Wölfe in Brandenburg, war Jänner gefragter Gesprächspartner. „Angesichts von rund 100 Tieren im Land muss heute niemand Angst vorm Wolf haben“, erklärte der Wolfsbeauftragte. Zum Abschluss des Familientages drehten sich bei Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und Lagerfeuer viele Gespräche um die Jagd in heimischen Gefilden.

Von Uta Schmidt

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