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Dahme-Spreewald Aufsicht für Badewiese geplant
Lokales Dahme-Spreewald Aufsicht für Badewiese geplant
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00:18 24.02.2017
Ab Mai soll eine neue Aufsichtsperson an der Eichwalder Badewiese für Ruhe und Ordnung sorgen. Quelle: Andrea Müller
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Eichwalde

Neues Personal für die Badewiese in Eichwalde. Bereits für die Sommersaison 2017 plant die Gemeinde, erstmals eine Aufsichtsperson einzustellen, die für Ruhe und Ordnung an der beliebten Wasserstelle sorgen soll. Darauf einigten sich die Mitglieder des Hauptausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung. Anwohner hatten sich in der Vergangenheit immer wieder über Lärmbelästigungen beschwert.

Zudem kommen diese Woche Vertreter der Fraktionen, Verwaltung und Experten aus den Bereichen Sicherheitsdienst, Polizei, Jugendsozialarbeit zusammen, um über die Personalie zu beraten. Die Gemeindevertretung hatte mehrheitlich die Einführung der halben Stelle beschlossen. Strittig ist bislang, welche Art von Aufsicht gewünscht ist und zu welchen Zeiten Kontrollen stattfinden sollen.

Fachleute sollen helfen

„Hier soll abgestimmt werden, was wir brauchen und was wir in eine Stellenausschreibung reinschreiben müssen, um die richtige Person zu finden“, sagte Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer (parteilos). „Wir sind bei diesem Thema alle keine Experten. Daher haben wir Fachleute zu einem Gespräch eingeladen“, sagte Speer. Die Aufsicht müsse den örtlichen Bedingungen angepasst im Einsatz sein. „Bei Schlechtwetter müssen wir da niemanden hinschicken“, so das Gemeindeoberhaupt. Abgedeckt sein sollten die Wochenenden, teilweise auch die Abendstunden. Zu April, spätestens Mai soll die Stelle besetzt sein, damit man über den Sommer komme. „Das funktioniert natürlich nur, wenn wir den Haushalt und die dort angesetzten Kosten für das Personal durchbekommen“, sagte der Bürgermeister. An Kosten angesetzt ist eine niedrige fünfstellige Summe.

Im Hauptausschuss war die Personalstelle nicht unumstritten. Einigkeit bestand darin, dass es eine Veränderung geben muss. Speer: „Fraglich ist, ob so eine Stelle geeignet ist oder es besser ist, gegen Geld einen Sicherheitsdienst zu beauftragen, der möglicherweise aber zu teuer ist.“

Sicherheitsdienst soll nächtliche Kontrollen vornehmen

Alf Hamann (WIE) sagte: „Wir haben als Fraktion dagegen gestimmt, weil wir dort wirklich etwas tun und nicht nur Symbolpolitik betreiben wollen.“ Der richtige Weg sei es, die Jugend- und Sozialarbeit zu stärken, um mit den immer wieder selben Gruppen ins Gespräch zu kommen. Zudem müsse die Gemeinde den Sicherheitsdienst für nächtliche Kontrollen mit ins Boot holen, wenn Gruppen von außerhalb anreisten, um dort zu feiern. „Es gibt eine Anwohnerinitiative, die sich in Sachen Lärmbelastung immer wieder bemerkbar macht und sich in der Vergangenheit für die Schließung des Volleyballfeldes und des Areals ausgesprochen hat.“ Der Kern seien jedoch die nächtlichen Ruhestörungen mit Trinkgelagen nach Mitternacht. „Dagegen hat die Gemeinde noch kein Patentrezept gefunden. Man kann ihr zu Recht vorwerfen, dass dort nichts passiert ist“, sagte Hamann.

Von Oliver Becker

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